So, 26. Mai 2019
06.02.2019 08:00

Tirolerin verurteilt

Wegen Seitensprung Vergewaltigung erfunden

Dieses „Märchen“ ging fürchterlich nach hinten los: Um ihrem Freund einen Seitensprung nicht beichten zu müssen, erfand eine Tirolerin (32) eine Vergewaltigung durch einen Schwarzafrikaner. Nun traf man sich vor Gericht wieder, die Frau wurde verurteilt.

„Meinem Freund zu sagen, ich sei zum Sex gezwungen worden, fiel halt leichter, als ihm zu gestehen, ich sei fremdgegangen“, erklärte die Kellnerin zum Motiv. Das „Märchen“ habe ihr auch geholfen, den alkoholbedingten Fehltritt vor dem eigenen Gewissen zu rechtfertigen. Dabei spielte es keine Rolle, dass sie eigentlich nur eine Nötigung anzeigen wollte. Denn ihre Schilderungen vor der Polizei führten dazu, dass der Afrikaner (53) als mutmaßlicher Vergewaltiger einvernommen wurde.

Wahrheit kam bei wiederholter Befragung ans Licht
Bei einer wiederholten Befragung machte die 32-Jährige zum Glück reinen Tisch, sie war aber am Dienstag wegen falscher Beweisaussage und Verleumdung vor Gericht. Der Afrikaner erwies sich als wahrer Gentleman, verzieh der Tirolerin und lehnte sogar freundlich die 300 Euro ab, die ihm die Angeklagte geben wollte. Für sie endete der Prozess mit einem Schuldspruch, eine Strafe von 2160 Euro wurde verhängt.

Andreas Moser
Andreas Moser

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