30.01.2019 08:00 |

Allergie schon jetzt

Winterpollen: 10 Tipps für ein besseres Raumklima

Augenjucken und eine tropfende Nase - in den meisten Fällen werden solche Symptome als Erkältung abgetan, dies ist jedoch nicht immer der Fall. Denn was die wenigsten wissen: Auch im Winter können Pollen für Allergiebeschwerden sorgen und für Betroffene unangenehm sein.

Ungefähr 1,7 Millionen Österreicherinnen und Österreicher leiden unter einer chronischen Allergie, die meisten davon sind pollenbedingt. Doch nur wenige wissen: Auch im Winter können Pollen für Allergiebeschwerden wie Schwellungen und Rötungen der Schleimhäute, Niesreiz, Brennen und Tränen der Augen oder Husten sorgen. Während Allergiker früher oft nur wenige Wochen im Jahr Beschwerden hatten, weitet sich diese Zeitspanne aus. Denn einerseits verlängern sich die Blütezeiten und andererseits steigt die Zahl der Menschen, die auf verschiedene Pollenarten allergisch reagieren, weiß Thomas Schlatte, Umweltexperte und Sprecher der unabhängigen Plattform MeineRaumluft.at.

Die letzten Jahre haben es gezeigt: Immer mehr Allergiker leiden fast ohne Pause unter ihrer Pollenallergie. Denn bei milden Wintertemperaturen können beispielsweise Hasel und Erle noch in den Wintermonaten Beschwerden verursachen. Die Hauptsaison startet normalerweise mit Mitte Februar (Erle: Ende Februar) und geht bis Ende März, sie können aber bereits ab Mitte Dezember bis in den Mai hinein spürbar sein.

Pollen sind in der Luft und kommen somit auch in die Wohnräume, selbst wenn man Pollengitter benutzt. „Die Kleidung vor dem Betreten der Wohnung zu wechseln wäre zwar vernünftig, ist in der Praxis aber schwer durchzuführen, da beim Ausziehen die Pollen wieder in der Luft verteilt werden. Allerdings: Nach dem Heimkommen zu duschen und sich die Haare zu waschen kann helfen und ist für Betroffene zu empfehlen“, weiß Schlatte. Auch die Nase mit Salzwasser zu spülen und sich Hände und Gesicht gründlich zu waschen, kann wahre Wunder bewirken. Einen wirklichen Schutz vor Pollen gibt es im Alltag zwar nicht, jedoch kann man einiges tun, um sich die Winter-Pollenzeit zu erleichtern.

Zehn Tipps für den Pollen-Alltag:

  • Kurz und regelmäßig lüften
  • Nassräume ausreichend mit Frischluft versorgen
  • Räume nicht überheizen (maximale Temperatur: 20 bis 22 Grad)
  • Allergendichte Bezüge verwenden
  • Für optimale Luftfeuchtigkeit sorgen (40 - 60 Prozent)
  • Raumduftzerstäuber, Duftkerzen, Räucherstäbchen und Ähnliches meiden
  • Technische Hilfsmittel verwenden (Pollenschutzgitter / Lüftungsanlagen / Luftreiniger)
  • Schuhe bereits vor dem Betreten der Wohnung ausziehen
  • „Pollenkontaminierte“ Kleidung umgehend waschen oder luftdicht verpackt aufbewahren
  • Unmittelbar nach dem Nachhause kommen duschen und Haare waschen
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