Do, 23. Mai 2019
23.01.2019 10:44

Obduktion zeigte:

Saudi-Schwestern sprangen selbst in den Fluss

Traurige Erkenntnis zum Tod der beiden tot gefundenen Schwestern aus Saudi-Arabien in New York: Die 23-Jährige und die 16-Jährige hätten Suizid begangen, teilte die New Yorker Gerichtsmedizin am Dienstag mit. Die Leichen der beiden waren Ende Oktober am Ufer des Hudson River in der US-Metropole gefunden worden. Sie waren mit Klebeband an Hüften und Fußgelenken zusammengebunden.

„Mein Institut hat festgestellt, dass der Tod der Schwestern die Folge eines Suizids war, bei dem sich die jungen Frauen zusammenbanden, bevor sie in den Hudson River sprangen“, sagte die Leitern der Gerichtsmedizin, Barbara Sampson. Nach dem Tod der jungen Frauen hatte ein Polizeibeamter angedeutet, dass die Schwestern Asyl in den USA beantragt hatten. Nähere Angaben dazu machte er nicht. Gerüchten zufolge soll die saudiarabische Botschaft in den USA den jungen Frauen und der Familie gedroht haben, sie wegen des Asylantrags nach Saudi-Arabien zurückzubringen. Eine Botschaftssprecherin wies dies als „vollkommen falsch“ zurück.

Saudi-Araberin floh und bekam Asyl in Kanada
Das ultrakonservative Königreich Saudi-Arabien steht seit Langem wegen seines restriktiven Umgangs mit Frauen in der Kritik. Frauen stehen in dem Land unter Vormundschaft ihrer männlichen Verwandten oder ihres Mannes, die an ihrer Stelle wichtige Entscheidungen fällen. Die Lage für Frauen geriet zuletzt durch den Fall der Saudi-Araberin Rahaf Mohammed wieder stärker in den Fokus der Öffentlichkeit, die flüchtete und in Kanada Asyl erhielt.

Informationen mit Hilfsangeboten für Personen mit Suizidgedanken und deren Angehörige bietet das Suizidpräventionsportal des Gesundheitsministeriums. Unter www.suizid-praevention.gv.at finden sich auch Kontaktdaten von Hilfseinrichtungen in Österreich.

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