Zeitplan hält:

15 Arbeiter trotzen beim Westring-Bau der Kälte

Der Frost hat die Landeshauptstadt seit Tagen fest im Griff. Dennoch sind die Arbeiten für den Westring voll angelaufen – auch wenn viele Linzer davon noch nichts sehen (können). Denn 15 „Eismänner“ sind hoch über dem nördlichen Donauufer im Einsatz und leisten Vorarbeiten für die Abspannpunkte der Hängebrücke.

„Im Winter ist es halt kalt. So lange kein Wind geht, ist alles kein Problem“, trotzte Gernot Zlöbl auch gestern, Dienstag, auf der Westring-Baustelle dem eisigen Wetter. Seit letzter Woche richtet der Kärntner mit zehn weiteren Kollegen in Urfahr das riesige Baufeld für die Ankerpunkte ein. Unter dem Bauhelm trägt er dabei nicht einmal eine Haube oder Ohrenwärmer.

Schwerstarbeit für Archäologen
Dick eingepackt und deutlich unzufriedener mit dem Wetter sind die vier Archäologen. „Der Boden ist gefroren, das erschwert das Arbeiten“, hofft Josef Obojes darauf, noch diese Woche den römischen Brennofen ausgraben zu können.

Aushubarbeiten ab Februar
„Grundsätzlich läuft beim Westring-Bau alles nach Plan“, meint Rudolf Stöckl, Leiter der örtlichen Bauaufsicht . Nach dem Einrichten der Baufelder wird ab Februar mit dem Aushub und der Sicherung der gewaltigen Baugrube für das Abspannbauwerk im Bereich des Freinbergparks und in Windflach begonnen.

Erste Verkehrsbehinderungen
Ab März gibt es für die Autofahrer die ersten Einschränkungen. Auf der Eferdinger Bundesstraße gilt Tempo 30. Außerdem wird es wegen der Sprengungen immer wieder zu Anhaltungen von höchstens 15 Minuten kommen – und das an zwei Tagen in der Woche stets um 10.10 Uhr.

Mario Zeko
Mario Zeko
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