Sa, 25. Mai 2019
17.01.2019 12:18

Großeinsatz

Grazer Akademikerball: Platzverbot durch Polizei

Die Offensive gegen Rechts ruft zur Demo gegen den Grazer Akademikerball bzw. die FPÖ am morgigen Samstag auf. Die Polizei rüstet sich. Es wird eine Sperrzone rund um den Veranstaltungsort, den Congress, eingerichtet. Hunderte Einsatzkräfte sind vor Ort, um eine Eskalation wie im Jahr 2015 zu verhindern. Der Grazer FP-Vize-Bürgermeister habe nichts gegen Demos - sehr wohl aber gegen Gewalt gegen einen friedlichen Ball.

Einsatzeinheiten und Spezialkräfte aus Kärnten, Oberösterreich, Salzburg, dem Burgenland, Wien und natürlich der Steiermark sollen am Samstag für Ordnung sorgen. Rund um den Congress wird eine Sperrzone errichtet. Wer sich nicht daran hält (Ballgäste natürlich ausgenommen), kann mit bis zu 500 Euro bestraft werden.

Die Offensive gegen Rechts hat schon zur Demo gegen den Akademikerball bzw. die Burschenschafter aufgerufen. Maja Höggerl, Chefin der sozialistischen Jugend Steiermark: „Wir werden erst ruhig sein, wenn die rechtsextremen Burschenschafter ihren Einfluss an den Schalthebeln der Macht verloren haben.“ Diese Kritik richtet sich vor allem gegen die FPÖ, in der Burschenschafter aktiv sind.

„Aggression gegen friedlichen Ball“
Der Grazer FP-Vize-Bürgermeister Mario Eustacchio sagt: „Ich finde es befremdlich, dass ein derartiges Polizeiaufgebot notwendig ist, wenn Menschen friedlich einen Ball feiern. Ich haben nichts gegen Demos, aber seit wenigen Jahren glauben Extremistengruppen diesen Ball mit Aggression und sogar Gewalt verhindern zu müssen.“

2015: Verhaftungen und Sachbeschädigungen
Bleibt zu hoffen, dass die Situation am Samstag nicht wieder so eskaliert wie 2015. Damals wurden mehr als ein Dutzend Demonstranten verhaftet, es gab Sachschäden in der Stadt.

Gerald Richter
Gerald Richter

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