15.01.2019 06:00 |

Nach fast 20 Jahren

„Heimkehr“! VEU Feldkirch wird wieder erstklassig

Jetzt scheint alles klar für die „Heimkehr“ der VEU Feldkirch in die oberste Eishockey-Liga! Bei der außerordentlichen Jahreshauptversammlung wurden die Weichen gestellt: Heute wird für die Erste-Bank-Liga gemeldet, ein Topsponsor steht bereit, dazu sind ein 3,5-Millionen-Euro-Budget und der Profibetrieb als GmbH geplant.

Fast 20 Jahre Zweitklassigkeit sind genug! Die VEU Feldkirch, Vorarlbergs erfolgreichster Eishockeyklub aller Zeiten, wird heute die Nennung für die EBEL abgeben. Damit ist davon auszugehen, dass Vorarlberg in der nächsten Saison mit einem zweiten Verein neben den Dornbirn Bulldogs in der höchsten Klasse vertreten sein wird. „Wir haben über viele Monate mit einem potenten Sponsor verhandelt. Jetzt haben wir die mündliche Zusage, dass die finanzielle Unterstützung gesichert ist“, sagt VEU-Präsident Pit Gleim. Der in der außerordentlichen Jahreshauptversammlung als VEU-Präsident bestätigt wurde, genauso wie der übrige Vorstand mit Sven Lebeda, Philipp Mayer, Daniel Witzani und Reinhard Pierer.

Alles klar also fürs Comeback „oben“, erstmals seit 2003/2004. Vor vollem Haus beim „Löwen“ in Tisis wurde verkündet, dass der Verein nunmehr zum alten Namen zurückkehrt: „Vorarlberger Eishockey Union Feldkirch“. Der Profibetrieb in der EBEL soll künftig als GmbH geführt werden, Feldkirch wird wohl als 12. Klub statt des Pleitevereins Zagreb einsteigen. Auch ein AHL-Team soll es geben. Die „Sicherheitsvariante“ lässt sich Gleim aber trotzdem offen: „Die endgültige Zusage hat bis Mitte Februar zu erfolgen. Bis dahin muss der Vertrag mit dem neuen Topsponsor, den wir noch nicht nennen können, unterzeichnet sein. Erst dann ist wirklich alles unter Dach und Fach.“

Gerade was die Finanzen anbelangt, hat man in Feldkirch ja mehr als einmal für negative Schlagzeilen gesorgt: Schon 1978 schlitterte der Verein erstmals nur knapp am Konkurs vorbei. Die Feldkircher waren danach zwar sportlich erfolgreich, holten von 1981 bis 1984 drei Meistertitel, mussten aber schon zwei Jahre später Ausgleich anmelden. Sechs weitere Meistertitel und der Sieg in der Europa League 1998 folgten, ehe 2000 mit dem Konkurs fast alles kaputt war. Als EHC Feldkirch stieg man im gleichen Jahr in die zweithöchste Spielklasse ein, 2006 hieß man wieder VEU Feldkirch und spielte bisher AHL.

Elred Faisst, Kronen Zeitung

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