14.01.2019 11:30 |

Fahrlässigkeit am Berg

Zahlreiche „Krone“-Leser fordern harte Strafen

Der Artikel über die Zillertaler Bergretter, für die es von zwei in Not geratenen Salzburgern (beide 20 Jahre alt) statt Dank nur Häme gegeben hat, hat für zahlreiche Reaktionen der „Krone“-Leser gesorgt. Sie fordern, dass ein derart dreistes Verhalten sowie die vorsätzliche Gefährdung der Retter künftig hart bestraft werden soll!

Was war im Tiroler Zillertal genau passiert? Die Skifahrer aus Salzburg kamen bei Lawinenwarnstufe 4 abseits der Piste in eine Notlage und mussten von den Einsatzkräften gerettet werden. Anstatt sich jedoch zu bedanken haben sie die Bergretter einfach dreist angeschnauzt. Die Bergrettung hat den frechen Sportlern für den Einsatz rund 3000 Euro verrechnet.

„Ich bin gerade paff. (sic) Das ist ja an Dreistigkeit wohl kaum mehr zu überbieten. Nur 3000 Euro? Das ist zu wenig. Es sollte zusätzlich eine Strafe verhängt werden“, schreibt „Krone“-User vegalo1 auf krone.at/tirol.

„Immer mehr Personen bringen Retter in Gefahr“
Derselben Meinung ist User manola: „In solchen Fällen gehören Strafen verhängt, denn schließlich müssen sich die Bergretter selbst in Lebensgefahr begeben.“

Und User Rupertiwinkler59 meint: „Zu den Bergungskosten muss eine Verwaltungsstrafe folgen. Solche Blödmänner, die Rettungskräfte in Gefahr bringen, werden immer mehr.“ Andre175 fragt sich hingegen: „Aus welchem Grund diese Wahnsinnigen keine Strafe bekommen, verstehe ich nicht. Da gibt es ein Verbot, das ignoriert wird.“

Gemeinnütze Arbeit als weitere Maßnahme
Eine Änderung der Gesetze fordert auf der Facebook-Seite der „Tiroler Krone“ zudem User Marco Hopfgartner. Und Lisi Ehrensberger teilt mit: „Denen gehört noch obendrein eine Anzeige wegen Fahrlässigkeit. Bei so milden Strafen machen sich solche hirnlose Idioten nicht einen Gedanken über ihr Fehlverhalten.“

Neben einem höherem Strafmaß sprechen sich viele User auch für Sozialarbeit aus. Zu ihnen gehört zum Beispiel Peter Wilfling: „Für die Frechheiten würde sich gemeinnützige Arbeit als geeignete Reaktion anbieten.“ In dieselbe Kerbe schlägt User Sepp Mayr: „Frechheit! Höhere Strafen! Und sie sollen den ganzen Winter bei der Bergrettung mitarbeiten müssen. So würden sie sehen, was das heißt.“

Etliche User ziehen vor Bergrettern ihren Hut
Neben der Forderung von Strafen sprechen die meisten User den Bergrettern ihren Dank aus. „Bravo an die Bergrettungsdienste, die solche Frechheiten nicht über den Sinn der Sache stellen“, schrieb etwa Igis Lkcöts. „Respekt an die Retter“, meinen auch Daniela Wimpissinger und Mike Eder.

Jasmin Steiner
Jasmin Steiner
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