Laut der Studie der KMU-Forschung-Austria, die 680 Geschäfte in Wien berücksichtigte, ist die schlechtere Entwicklung in Wien auf die beiden umsatzstärksten Branchen – den Lebensmittel- und den Bekleidungseinzelhandel – zurückzuführen. Dort gab es keine Steigerung, die Zahlen blieben – nach einem deutlichen Wachstum 2008 – heuer lediglich konstant.
Nur Weihnachtsgeschäft konnte überzeugen
Die Wiener Einzelhändler konnten alles in allem erstmals seit 2004 nicht das Umsatzniveau des Vorjahres erreichen. Vergleichsweise schlecht liefen 2009 vor allem die ersten drei Quartale: Lediglich im letzten Jahresviertel kam es zu einem Wachstum, was unter anderem auf die positive Entwicklung des Weihnachtsgeschäfts zurückzuführen sei, hieß es. Dieses zeichnete sich laut Wiener Wirtschaftskammer durch ein Plus von 3 Prozent aus.
Im Wiener Handel waren im Vorjahr 55.000 Menschen unselbstständig beschäftigt (ohne geringfügig Beschäftigte, Anm.), das sind um 0,7 Prozent mehr als 2008. Damit war die Entwicklung im Vergleich zum bundesweiten Einzelhandel besser – österreichweit waren im Einzelhandel 2009 nämlich durchschnittlich gleich viele Arbeitnehmer tätig wie im Jahr davor.
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