07.01.2019 19:00 |

Vor der Wahl im März

Motivation für das neue „Team Pesserl“

Jetzt geht’s los! Präsident Josef Pesserl hat am Montag die Seinen um sich gescharrt - Auftakt für die AK-Wahlen Ende März. Just an seinem 62. Geburtstag übrigens. Am Eingang gab’s Maroni vom Präses höchstpersönlich, der Kammersaal war brechend voll, die Stimmung kämpferisch, der Präsident ganz Arbeiterführer. Es geht um die berühmte Wurscht, das war greifbar, da galt es, die Funktionärs-Hirne zu hämmern, denn die müssen in den Betrieben um Stimmen rennen…

Wann, wenn nicht jetzt, in Zeiten, wo die Bundesregierung die Arbeitnehmer-Institution massiv in Frage stellt, Mitgliedsbeiträge abzwicken möchte. Obwohl, darum ist’s in letzter Zeit auch ein bissl ruhig geworden. Klar, die FP tritt ja selbst an - und schaut ja auch blöd aus, für etwas zu kandidieren, was man eigentlich abschaffen will.

Pesserl hat über alles ein Motto gestülpt: „Drüber reden statt drüber fahren“, so sein Appell an die Regierung. Dialog sei angesagt, Arbeitnehmer würden Respekt und Wertschätzung verdienen.

Absolute Mehrheit soll gehalten werden
110 Köpfe hoch ist das Team Pesserl, deutlich verjüngt, weil viele Funktionäre aus Altersgründen ausscheiden. Der Präsident formulierte beim Auftakt auch das - durchaus vorsichtig gehaltene - Wahlziel: Halten der Absoluten. Zuletzt, vor fünf Jahren, kamen die roten Gewerkschafter übrigens auf 57 Prozent, die Christgewerkschafter auf 17, die Freiheitlichen Arbeitnehmer auf 14 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag damals bei schlappen 38 Prozent, da gilt es jetzt zu motivieren.

Neben den politischen Botschaften (faire, planbare Arbeitswelt, mehr Geld in den Taschen, Steuergerechtigkeit) und dem Versprechen, die Interessen der Arbeitnehmer noch stärker im Fokus zu haben, gibt’s übrigens auch durchaus originelle Wahlwerbemittel. Etwa den „Steirerkratzer“, einen Eis- und Schneeschaber im älplerischen Handschuhdesign (siehe Foto oben). Wie gemacht für das gerade tobende Schneechaos im Land

Gerhard Felbinger
Gerhard Felbinger
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