06.01.2019 17:27 |

Ringen um Gaißau

Investor Wang sagt Millionen-Spritze zu

Salzburg präsentiert sich als weißes Wunderland, das einst so beliebte, stadtnahe Familienskigebiet Gaißau liegt aber weiterhin brach. Grund: Das versprochene Geld des chinesischen Schmuckmagnaten Zhonghui Wang ist bislang noch ein Wintermärchen. Nun sagt der Investor: Die Millionen werden kommen.

Chinas Wirtschaft tickt anders: Das macht Zhonghui Wang klar. Er deutet an, dass die staatliche Kapitaltransferkontrolle seines Landes hinter den Verzögerungen steckt. Chinesische Unternehmer dürfen nur nach strenger Kontrolle und über eigens gegründete Tochterunternehmen Geld ins Ausland transferieren.

Wie sind Sie mit den Bundesforsten verblieben?

Dazu gilt es zu sagen, dass wir für unser Programm grundsätzlich den Grund der Bundesforste brauchen. Bevor wir also für die nächsten zehn Jahre den Betrieb finanzieren, müssen wir mit den Bundesforsten sprechen. Es geht hier schließlich um viel Geld. Wir hoffen, dass wir die Pacht ein wenig senken können. Wir werden die Gespräche weiterführen. Und was die Bankgarantie betrifft: Diese gilt weiterhin, auch wenn das Geld noch nicht bei der Bank in Europa liegt. Sie wird dieses Mal auf jeden Fall halten. Wir sind sicher, dass wir gemeinsam mit unserer Firma in Europa das Problem mit der Bankgarantie lösen können.

Was haben Sie mit dem Projekt in Österreich vor?

Wir denken, dass der Skitourismus und die Skiindustrie auch in China bald in Schwung kommen werden. Viele Chinesen werden in Zukunft gerne Skifahren und es sehr genießen. Aber in China haben wir keine schönen Skiberge wie beispielsweise die Alpen. Daher denken wir, dass künftig die Alpen der Ort sein werden, wo die chinesischen Kunden und Touristen hinwollen. Daher haben wir uns für dieses Projekt entschieden und treiben es weiter voran.

Was sind Ihre nächsten Pläne für das Projekt?

Die chinesische Regierung hat uns die Erlaubnis gegeben, 33 Millionen US-Dollar zu investieren. Wir haben mehr als sieben Millionen Dollar in dieses Projekt gepumpt, alle finanziellen Probleme geregelt, die alten Schulden bezahlt und das Unternehmen saniert. Das ist der aktuelle Stand.

Das Interview führte Peter Koch, Präsident des „Forum China“, bei einer China-Reise auf Englisch. Er stellte es der „Krone“ zur Verfügung.

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