Ungeliebte Präsente

Welser Jugendgruppe tauschte Geschenk für Drogen

Wohin mit ungeliebten Weihnachtsgeschenken? Alleine in Oberösterreich sollen Präsente im Wert von 16 Millionen Euro unterm Baum gelegen sein, die ihren Zweck verfehlt haben. Die „Krone“ hilft beim „Loswerden“. Kreativ waren Bewohner einer Jugendgruppe in Wels, die das Packerl gegen Drogen tauschten.

Die Betreuer hatten den Schützlingen einen Beamer spendiert. Der landete nur Minuten nach der Bescherung im Internet und wurde schlussendlich gegen Cannabis getauscht.

Die allermeisten Oberösterreicher wollen ungeliebte Präsente aber legal loswerden, die „Krone“ gibt Tipps.

  • Rückgabe/Umtausch: Ist gesetzlich nicht verankert, aber wird von den meisten Anbietern binnen 14 Tagen zugesichert. Bedingung: Originalrechnung, Originalverpackung, unbeschädigt.
  • Rücksendung: Im Online-Handel gibt’s ein gesetzliches Rücktrittsrecht bis spätestens 14 Tage nach Erhalt der Ware. Wenn das Christkind zu früh eingekauft hat, wird’s schwierig.
  • Versteigern: Es gibt zahlreiche Plattformen im Internet, die bekannteste ist ebay. Hier lohnt es sich vor allem bei hochpreisigen Artikeln. Denn es wird gesteigert und man kann einen Mindestverkaufswert einfordern.
  • Verkaufen im Internet: Flohmarktseiten wie willhaben oder Shpock sind unkompliziert und in den meisten Fällen kostenlos. Hier darf man auch gerne bereits ausprobierte Dinge anbieten, Schnäppchenjäger sind gerade nach Weihnachten hier unterwegs. Allerdings müssen Verkäufer einen Abschlag beim Preis in Kauf nehmen – bei Gutscheinen zumindest fünf Prozent. Und es wird oft gefeilscht.
  • Second Hand: Händler übernimmt Verkauf, kassiert aber Teil des Erlöses.
  • Spenden: Kleidung oder noch lieber Körperpflegeprodukte nehmen etwa Obdachlosen-Hilfsorganisationen gerne.

Markus Schütz/Kronen Zeitung

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