04.01.2019 22:31 |

Bilyk Toptorschütze

ÖHB-Männer besiegten Bahrain im WM-Test 31:22!

Genau eine Woche vor ihrem ersten WM-Auftritt haben Österreichs Handball-Männer am Freitag einen klaren Sieg im ersten ihrer zwei letzten Testspiele gefeiert. Zum Auftakt des Continental Cups in Innsbruck reichte Rot-Weiß-Rot gegen WM-Teilnehmer Bahrain für den 31:22-(17:12)-Erfolg eine solide Leistung.

Die Truppe von Patrekur Johannesson hatte nach den Trainings der vergangenen Tage zwar etwas Mühe, ins Spiel zu finden, setzte sich trotz „angezogener Handbremse“ letztlich aber problemlos durch. Schon vor dem Spiel war klar geworden, wie der endgültige 16-Mann-Kader für die WM aussieht: Ante Esegovic (Rückraum) und Wilhelm Jelinek (Kreis) wurden aus dem 18er-Aufgebot gestrichen.

In der Olympiaworld schrieb nach der 1:0-Führung für Bahrain Robert Weber in seinem 161. Länderspiel mit seinem 700. Tor per Siebenmeter erstmals für Österreich an (4.). Raul Santos erhöhte kurz darauf auf 2:1. Doch Bahrain konterte, ging in Überzahl sogar 4:2 in Führung (9.) bzw. führte 5:3. Österreich, in dieser Phase defensiv zu zurückhaltend, stellte aber wieder auf 5:5 (12.) und ging dank Kapitän Nikola Bilyk 6:5 in Front.

Harte Arbeit
Der Auftritt gegen Asiens Vizemeister blieb freilich harte Arbeit. Zwar sorgte Gerald Zeiner für die erste Zwei-Tore-Führung der Hausherren (9:7/20.) und Weber stellte auf 12:9 (25.). Nach zwei riskanten Aktionen und daraus resultierenden Ballverlusten kam Bahrain aber wieder auf 11:12 heran. Ein gelungenes Finish mit einem 4:0-Lauf sorgte noch für eine relativ klare 17:12-Pausenführung.

Nach Seitenwechsel brachte Johannesson fast den gesamten Kader zum Einsatz. Trotz ausbaufähiger Offensivbemühungen konnte man sich weiter absetzen und kam schließlich zu einem lockeren Erfolg. Die Truppe von Johannesson trifft am Sonntag (15.00) zum Abschluss auf Griechenland, bereits am Samstag (18.00) duellieren einander Bahrain und die Griechen.

Ähnlich, wie Saudi-Arabien
„Wir wissen jetzt ungefähr, was gegen Saudi-Arabien auf uns zukommt. Es war ein guter Test“, resümierte Zeiner im ORF. „Wir haben ordentlich ausprobiert, es ist noch viel Luft nach oben“, meinte Weber. Johannesson erkannte „viele gute Sachen“, befand die Leistung aber gerade zu Beginn „zu statisch“. Auch kritisierte er Leistungsschwankungen über 60 Minuten: „Wenn wir gut sind, dann dürfen wir nicht locker lassen.“

Die WM beginnt für Österreich am kommenden Freitag mit dem Spiel gegen Saudi-Arabien, hinter Bahrain dritte Kraft im asiatischen Verband. Weitere Gegner in Vorrunden-Gruppe C in Herning sind Chile (12.1.), Vizeweltmeister Norwegen (14.1.), Gastgeber und Olympiasieger Dänemark (15.1.) sowie Tunesien (17.1.).

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