Do, 24. Jänner 2019

Jede Minute zählt

02.01.2019 14:27

2018: 1406 Einsätze für ÖAMTC-Notarzthubschrauber

Der in Salzburg stationierte Christophorus 6 wurde im vergangenen Jahr insgesamt 1.406-mal alarmiert, um Menschen in Not schnelle medizinische Hilfe zu bringen. Damit liegt die Zahl der Einsätze nur knapp hinter denen des Rekordjahres 2017 mit 1.449 Einsätzen. „Wenn ein Kind oder ein Erwachsener schwer erkrankt oder verletzt ist, kommt es auf jede Minute an“, weiß Reinhard Kraxner, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung. „Oberstes Ziel der Notarzthubschrauber-Crews ist immer, qualitativ hochwertige medizinische Hilfe direkt und rasch zu den Patienten zu bringen.“

Wie in den Jahren zuvor waren auch 2018 internistische und neurologische Notfälle der häufigste Grund für die Alarmierungen von Christophorus 6. 40 Prozent aller Einsätze flogen die C6-Crews für Patienten nach akuten Erkrankungen wie beispielsweise Schlaganfälle oder Herzinfarkten. Mit Abstand folgen Einsätze nach neurologischen Notfällen sowie Unfällen, die sich in der Freizeit, bei der Arbeit, in der Schule oder im Umfeld des eigenen Hauses ereignet haben. Sieben Prozent der Einsätze erfolgten nach Unfällen im Straßenverkehr.

51 Personen mussten zum Teil unter schwierigsten Bedingungen mittels Taubergung aus unwegsamem Gelände geborgen werden. In Erinnerung bleibt u. a. ein aufsehenerregender Nachteinsatz im Hagengebirge. Mit Hilfe des Polizeihubschraubers, der die exponierte Landestelle ausleuchtete, gelang der C6-Crew die Bergung einer erkrankten Bergsteigerin.

Insgesamt hat die Einsatztätigkeit der ÖAMTC-Notarzthubschrauber 2018 wieder zugenommen.  Die gelben Hubschrauber flogen österreichweit 18.424 Einsätze. Das sind 162 mehr als im Jahr 2017 und 154 mehr als im bisherigen Rekordjahr 2015.„ Möglich gemacht haben diese eindrucksvolle Bilanz die Piloten, Notärzte und Flugretter der ÖAMTC-Flugrettung. “Aber auch die perfekt abgestimmte Teamarbeit mit dem Roten Kreuz ist in Salzburg ein wesentlicher Garant für die qualifizierte Hilfe aus der Luft", bedankt sich Reinhard Kraxner bei der Partnerorganisation.

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