Pegel steigen wieder:

Schlechtes Wetter rettet die Wasserversorgung

Das „schlechte Wetter“ seit Mitte Dezember hat auch seine gute Seite: Die Grundwassermessstellen in Oberösterreich zeigen - bis auf jene in Esternberg und Wappeltsham (in Eberschwang) - Entwarnung an. Die Wasserversorgung ist gerettet. Die Spiegel steigen, auch in den ausgetrockneten Bächen fließt wieder Wasser.

Die Niederschläge der vergangenen Tage werden das Rekord-Minus in Teilen Oberösterreichs aber nicht mehr ausgleichen. So war Linz im Vorjahr laut Messungen der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik der „relativ trockenste Ort“ Österreichs: Es fehlten 42 Prozent der Niederschläge! In Ebensee gab’s dieses Problem offensichtlich nicht. Mit 1586 Liter pro Quadratmeter war die Gemeinde laut UBIMET der „nasseste bewohnte Ort Oberösterreichs“.

2,1 Grad zu warm
Die Landeshauptstadt geht auch mit dem höchsten Temperatur-Jahresmittel in die Geschichtsbücher ein: 12,2 Grad warm war’s in Linz im Vorjahr im Schnitt, eine Abweichung von 2,3 Grad! Im Durchschnitt war es im ganzen Bundesland um 2,1 Grad zu warm.

Meiste Sonne gab’s im Innviertel
Einige Witterungs-Rekorde des Jahres 2018: Die größte Sonnenbrandgefahr bestand in Aspach im Innviertel. Hier gab’s 2168 Sonnenstunden, ein Viertel mehr als normal. Im Zentralraum wurden 2026 Sonnenstunden gemessen, üblicherweise müssen sich die Linzer mit 1682 Stunden begnügen. Im Durchschnitt schien die Sonne um 17 Prozent länger als im langjährigen Mittel.

Am heißesten in Enns
Am heißesten war’s am 9. August in Enns mit 37,3 Grad. Die Bilanz: 2018 war das wärmste Jahr der 251-jährigen Messgeschichte.

Markus Schütz/Kronen Zeitung

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