Mi, 23. Jänner 2019

„Persönliche Gründe“

24.12.2018 13:45

Zoidl ersetzt Denifl bei World-Tour-Team

Weihnachten hat einen überraschenden Fahrerwechsel heimischer Radprofis gebracht. Der Oberösterreicher Riccardo Zoidl ersetzt den Tiroler Stefan Denifl beim World-Tour-Team CCC. Denifl hat seinen Vertrag noch vor dessen Beginn am 1. Jänner aufgelöst. Der polnische Rennstall führte am Heiligen Abend „persönliche Gründe“ für die einvernehmliche Trennung an.

Das eröffnete Zoidl die Chance, nach zwei Jahren bei Felbermayr Wels wieder in die höchste Kategorie aufzusteigen. „Das ist eines der besten Weihnachtsgeschenke, die ich jemals bekommen habe“, sagte der 30-Jährige. „Ich war wirklich überrascht, dass ich diesen Anruf bekommen habe und im letzten Moment diesen Platz im CCC Team bekomme. Ich will versuchen zu zeigen, dass ich es verdiene, wieder auf der World Tour zu sein.“

Sein erst im Dezember für 2019 verlängerter Vertrag mit den Welsern wurde aufgelöst. „Diese Chance musste ich annehmen“, begründete Zoidl. Bei seinem jüngsten World-Tour-Engagement von 2014 bis 2016 bei Trek habe er einige Fehler gemacht. „Wenn ich das hinter mir lassen kann, kann ich wieder erfolgreich sein - ob das mit persönlichen Erfolgen ist oder in einer Helferrolle“, meinte Zoidl.

CCC ist aus dem früheren Rennstall BMC hervorgegangen, das Team verfügt nun über einen polnischen Haupt- und Namenssponsor. Topstar ist der belgische Olympiasieger Greg van Avermaet. Zoidl hatte in der abgelaufenen Saison mit Gesamtsiegen bei der Tschechien-Rundfahrt und der Tour de Savoie Mont Blanc aufgezeigt. Dazu gewann er überlegen die heimische Bundesliga und belegte bei der Österreich-Rundfahrt Platz fünf.

2013 hatte Zoidl die Österreich-Rundfahrt für sich entschieden. Denifl gelang dies 2017, als er mit seinem Etappensieg bei der Spanien-Rundfahrt Vuelta auch ein internationales Ausrufezeichen setzte. Nach dem von finanziellen Problemen bedingten Aus für seinen Rennstall Aqua Blue Sport unterschrieb der Tiroler im Oktober bei CCC - ohne letztlich ein Rennen für die Polen zu bestreiten.

Denifl habe laut CCC „aus persönlichen Gründen“ um eine Vertragsauflösung gebeten. Weitere Angaben zur Trennung machte der Rennstall „aus Respekt vor Stefans Privatsphäre“ nicht. Auch Denifl selbst wollte sich laut dem Team nicht dazu äußern. „Wir danken Stefan für seine Offenheit, wünschen ihm alles Gute und hoffen, ihn in Zukunft wieder zurück im Peloton zu sehen“, hieß es in einer CCC-Stellungnahme auf Twitter.

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