Drei demolierte Autos in Richtung Wien, eine männliche Leiche mit abgetrennter, rechter Hand auf der Überholspur der Gegenfahrbahn: Dieser furchtbare Anblick bot sich den Einsatzkräften, die um 6.15 Uhr zur Südautobahn gerufen worden waren. Zeugen gibt es keine, also lässt sich der Ablauf des Unglücks derzeit nur vermuten.
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Auf der Fahrt zu seiner Arbeitsstelle nach Wien verlor der Spengler Mario H. (42) 17 Kilometer nördlich seiner Heimatstadt Pinkafeld die Herrschaft über seinen schwarz lackierten VW-Passat. "Er kam ins Schleudern, stieß gegen die Mittelleitschiene und stand danach quer zur Fahrbahn", berichtet ein erhebender Beamter: "Der Lenker war vermutlich unverletzt, und er stieg aus. Das war sein Verhängnis."
Lenker hatten keine Chance zu reagieren
Auf Grund ihrer Geschwindigkeit hatten zwei nachkommende Lenker keine Chance mehr, in der Rechtskurve zu reagieren. Wer von den beiden den Unfalllenker erfasste – ob es ein 35-jähriger Steirer mit seinem BMW oder ein 32-jähriger Burgenländer mit einem Kastenwagen war – müssen nun Experten feststellen.
Obduktion angeordnet
Von einem dieser Fahrzeuge (demoliert sind beide) wurde Mario H. über die Mittelleitschiene geschleudert. "Erst die Obduktion des Lenkers und die Untersuchung der beteiligten Fahrzeuge wird Klarheit bringen", so ein erhebender Beamter. Fakt ist, der 42-Jährige war auf der Stelle tot. Er hinterlässt zwei minderjährige Kinder.
von Manfred Niederl ("Steirerkrone") und steirerkrone.at
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