Das beginne, so Paul Eiselsberg (IMAS), schon bei den Sympathiewerten: "Auf je 77 Prozent kommen Gabi Burgstaller und Josef Pühringer in ihren Ländern Salzburg und Oberösterreich, der steirische Landeshauptmann Franz Voves kann mit seinen 62 Prozent da in keiner Weise Schritt halten."
Markanter Unterschied zu Amtskollegen
In der Frage der Landeshauptmann-Präferenz haben bislang im Schnitt knapp drei Fünftel für den jeweiligen Amtsinhaber votiert. Die steirischen Resultate zeigen wiederum einen deutlichen Unterschied auf, nur ein Drittel würde aktuell Voves wiederwählen. Und auch in Sachen Lösungskompetenz der Parteien schaut es eher triste aus: Die SPÖ schneidet nur leicht besser als die Herausfordererpartei ÖVP ab, konkret im Verhältnis von 30 zu 27 Prozent. Der Unterschied zu seinen Amtskollegen Burgstaller und Pühringer sei schon markant, analysiert Paul Eiselsberg.
Fazit des Meinungsforschers: Das Amt allein bringe noch keinen Bonus, Franz Voves schneide in den untersuchten Kriterien wesentlich schlechter ab als seine Amtskollegen nördlich des Alpenhauptkammes. "Die nächsten Monate werden bei steigendem politischen Interesse zeigen, ob er noch die Magie der Nummer eins entfalten kann", schließt der Linzer Rechenexperte den Vergleich der Persönlichkeitswerte ab.
von Gerald Schwaiger und Gerhard Felbinger, "Steirerkrone"
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