02.12.2018 16:43 |

Klimakonferenz-Start

65.000 für Klimaschutz in Brüssel auf der Straße

Zum Beginn des UNO-Klimagipfels im polnischen Kattowitz haben in Brüssel Zehntausende Menschen für den Klimaschutz demonstriert. Etwa 65.000 Menschen zogen nach Polizeiangaben am Sonntag durch die belgische Hauptstadt. 

Die Zigtausenden Demontranten forderten stärkere Maßnahmen zur Begrenzung des Kohlendioxid-Ausstoßes auf nationaler, europäischer und globaler Ebene.

Energiewende soll Überhitzung des Planeten stoppen
Bei der Weltklimakonferenz in Polen sollen die weitreichenden Beschlüsse der Pariser Klimakonferenz von 2015 durch klare Regeln zur Umsetzung und Überprüfung ergänzt werden. In Paris war beschlossen worden, die Erderwärmung auf unter zwei Grad, möglichst sogar auf 1,5 Grad zu begrenzen.

Bei den Bemühungen zur Verhinderung einer Überhitzung des Planeten geht es im Kern darum, möglichst bald und vollständig die Freisetzung von Treibhausgasen zu stoppen. Die Verbrennung von Kohle, Öl und Gas, bei der Kohlendioxid freigesetzt wird, steht dabei im Mittelpunkt. Es gibt aber es auch Widerstände wegen möglicher negativer wirtschaftlicher und sozialer Folgen einer zu abrupten Energiewende.

An Demonstrationen in den deutschen Städten Berlin und Köln unter dem Motto „Kohle stoppen - Klimaschutz jetzt“ beteiligten sich nach Angaben der Veranstalter insgesamt 36.000 Teilnehmer, wobei die Polizei erheblich niedrigere Zahlen nannte. In der Slowakei befinden sich zwölf Greenpeace-Aktivisten in Haft, weil sie auf dem Förderturm eines slowakischen Kohlekonzerns gegen Kohle protestiert hatten.

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