Ein 50-Jähriger steht im Verdacht, Kriegsmaterial unbefugt besessen und in einem Restmüllcontainer entsorgt zu haben. Er wird angezeigt.
Ein Angestellter einer Müllentsorgungsfirma zeigte Donnerstagvormittag, 8. November 2018, den Fund von offensichtlichen Munitionsteilen in einer Mülltonne an. Diese seien ihm beim Entleeren eines Restmüllcontainers in Diemlach aufgefallen.
Beim Hauskauf miterworben
Beamte der Stadtpolizei Kapfenberg forschten schließlich den Besitzer der aufgefundenen Munitionsteile, einen 50-Jährigen aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag, aus. Weitere Erhebungen ergaben, dass der Mann in seinem Geräteschuppen noch weitere Munitionsteile gelagert hatte. Der 50-Jährige gab an, diese Gegenstände bereits vor rund fünf Jahren beim Kauf seines Hauses miterworben zu haben. Er habe nun einen Teil der Gegenstände im Müll entsorgen wollen.
Sprengstoffexperten des Entschärfungsdienstes stellten die Munitionsteile schließlich sicher. Wie sich herausstellte, handelte es sich dabei um funktionstüchtige Zünder für Granatwerfer in Originalverpackung, sowie leere Panzer- und Werfergranaten. Der 50-Jährige wird angezeigt.
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