22.10.2018 19:53 |

Runder Tisch

Hundehalter-Ausbildung soll einheitlicher werden

Eher vage sind die Ergebnisse des Runden Tisches von Gesundheitsministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ) und Landesräten aus den Bundesländern zur Hundehaltung zu bezeichnen, der am Montag zu Ende gegangen ist. Zunächst ist eine Studie der Vetmed Uni Wien zur „Mensch-Tier-Beziehung“ geplant - liegen die Ergebnisse vor, werde der Runde Tisch fortgeführt, hieß es. Angedacht wurde zudem eine bundesweite Registrierung auffälliger Hunde und einheitliche Ausbildungen für Halter.

Grundsätzlich soll die Tierhaltung weiter in der Kompetenz der Länder liegen, betonte die Ministerin im Anschluss an den Runden Tisch. Es gebe keine Überlegungen, die Gesetze zur Hundehaltung in den Bund zu ziehen. „Das Thema ist regional zu behandeln“, sagte Hartinger-Klein. Die Ressortleiterin sprach sich auch grundsätzlich gegen eine generelle Beißkorb- und Leinenpflicht für sämtliche Hunde aus. Präventiv solle vielmehr „beim Halter“ angesetzt werden.

Bundesweite Registrierung auffälliger Hunde
Auf ihrer Ebene sollen die Bundesländer aber doch für ähnliche Bedingungen sorgen. So soll die Registrierung auffällig gewordener Hunde künftig bundesweit geschehen. Bisher kann ein Halter mit einem Problemhund theoretisch in ein anderes Bundesland umziehen, wo dann keine Informationen über das Tier vorliegen. Auch die Ausbildung der Halter vor Anschaffung eines Tieres soll ähnliche Standards haben. Als „Best-Practice-Beispiel“ nannte Hartinger-Klein das steirische Modell mit einem gesetzlich vorgeschriebenen Hundeführerschein.

Studie zu „Tier-Mensch-Beziehung“
Einigen konnte man sich auf eine Studie zur „Tier-Mensch-Beziehung“ durch die Vetmed in rund drei Monaten. Wenn die Ergebnisse vorliegen, soll der Runde Tisch fortgesetzt werden.

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