Kopfverletzungen:

Für Polizistin ist es langer Weg zurück ins Leben

Als sie einem Kollegen im Kampf mit einem Randalierer zu Hilfe eilte, erlitt eine Linzer Polizistin - wie berichtet - schwerste Kopfverletzungen. Seit einem halben Jahr kämpft sich die sechsfache Mutter (45) zurück ins Leben. Ihr größter Wunsch: Wieder ihren Dienst aufnehmen zu können. Doch das steht noch in den Sternen. Ihre Kollegen halten fest zu ihr, unterstützen sie, wo es geht.

Der 15. April hat das Leben von Klaudia St. (45) völlig auf den Kopf gestellt. Als ein 27-Jähriger aus der Dominikanischen Republik wegen eines Streits mit seiner Freundin bei der Inspektion Bürgerstraße völlig auszuckte, zwei Kollegen niederschlug und auf Pfefferspray nicht reagierte, eilte die Beamtin ihren Kollegen zu Hilfe. Der 27-Jährige hatte sich losgerissen und streckte auf der Flucht die Beamtin, die ihm entgegen kam, mit einem Faustschlag nieder. Die Mama von sechs Kindern im Alter von sechs bis 17 Jahren ging k.o., erlitt einen Schädelbasisbruch, mehrere Frakturen im Gesicht und eine Gehirnblutung. Lebensgefahr!

Kollegen halten fest zur sechsfachen Mama
Nach langer Zeit im Krankenhaus dauern die Therapien noch an. Inzwischen ist die Beamtin schon ein halbes Jahr dienstunfähig, will unbedingt zurück zu ihren Kollegen in die Bürgerstraße. Und die haben Klaudia St. noch nicht abgeschrieben, im Gegenteil! Jetzt haben die Leiter der Golfsektion des Polizeisportvereins Linz, Peter Mack und Hermann Rohm, zum Benefiz-Turnier geladen und 102 Spieler und zahlreiche Zuseher kamen. Insgesamt kamen 11.300 Euro zusammen, die nun an die Polizistin übergeben wurden. „Damit soll der Alltag erleichtert und vor allem Therapien finanziert werden“, sagt Hermann Rohm.

Gerührt von Loyalität
Die sechsfache Mama war gerührt von der Loyalität, verfolgt ihr Ziel eisern weiter: Rückkehr auf den Posten!

Markus Schütz, Kronen Zeitung

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