Vier Anschläge

Hundehasser treiben in Schärding ihr Unwesen

Mindestens vier Fälle von Giftköder-Anschlägen auf Hunde sind laut Tierschutzverein Schärding in den vergangenen Wochen im Nahbereich der Bezirksstadt registriert worden. Der sieben Monate alte Labrador „Zeus“ konnte nicht gerettet werden, er verendete qualvoll. Glück hatte Schäfermischling „Nelly“, die rechtzeitig von einer Tierärztin behandelt worden ist.

„Wir sind mit Nelly von Stocket nach St. Florian gegangen. Als wir an einer Wasserdurchlaufrinne vorbeigingen, haben wir einen Hasenfuß gesehen, bei dem auch Körndln gelegen sind. Leider hat sie danach geschnappt“, sagt Hundehalterin Daniela K. Da Nelly an einer Flexileine befestigt war, sei es unmöglich gewesen, die Hündin rechtzeitig von dort wegzuziehen.

Besitzer erkannten Gift
Gemeinsam mit ihrem Mann begutachtete sie sofort die blassen, rotbraunen Körner und kam zu der Einschätzung, dass es sich um Gift handeln müsse. „Wir haben sofort unsere Tierärztin angerufen, die der Nelly etwas injiziert hat, das sie zum Erbrechen brachte.“ Diese rasche Therapie dürfte massiv dazu beigetragen haben, dass der neunjährige Schäfermischling den Anschlag ohne Folgen überstehen konnte. „Sie ist wohlauf und Gott sei Dank wieder die alte“, freut sich die Besitzerin. In Zukunft will sie Nelly nur an der kurzen Leine spazieren führen, um das Risiko zu minimieren.

Vier ähnliche Vorfälle in vergangenen Wochen
Laut Angelika Eibensteiner vom Tierschutzverein Schärding habe es allein in den vergangenen Wochen vier ähnliche Vorfälle gegeben. Der 8 Monate alte Labrador „Zeus“ ist leider daran gestorben. 

Jürgen Pachner, Kronen Zeitung

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