Eine „Aktion scharf“ führt dieser Tage wieder einmal die Polizei in ganz Tirol durch. Im Fokus standen dabei verstärkte Kontrollen bezüglich Sicherheitsgurt, Kindersicherung und Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung. Insgesamt wurden 401 Sünder erwischt.
Die Kontrollen, die in allen neun Tiroler Bezirken stattfanden, wurden am 12. Oktober durchgeführt. Die „Hitliste“ der Verfehlungen führen einmal die Gurtenmuffel an. 265 Sünder wurden erwischt, 245 davon kamen mit einem Organmandat (35 €) weg, 20 flattert dieser Tage eine Anzeige ins Haus.
50 Euro für Telefonieren wärhend der Fahrt
An zweiter Stelle der Delikte folgt Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung. Hier gab es 127 Beanstandungen. In 111 Fällen wurde ein Strafmandat (50 €) ausgestellt, 16 Mal setzte es aber Anzeigen.
Vormerkung im Führerscheinregister
Die Polizei appelliert, unbedingt den Sicherheitsgurt anzulegen: „“Berücksichtigen Sie am Beginn einer jeden Fahrt: ,TÜR - GURT - und erst dann START`. Die Sicherungspflicht gilt für alle Fahrzeuginsassen, auch für Beifahrer und Mitfahrer auf der Rückbank. Das Risiko, bei einem Verkehrsunfall zu sterben ist für nichtangeschnallte Pkw-Insassen siebenmal höher als für gesicherte Insassen!" Vor allem die richtige Sicherung der Kinder sei ein Muss. „Erwachsene sind für die Kinder verantwortlich, ansonsten setze es eine Verwaltungsstrafe und eine Vormerkung im Führerscheinregister“, so die Polizei.
Freisprecheinrichtung anschaffen
Auch im Falle von Telefonieren während der Autofahrt ohne Freisprecheinrichtung betont die Polizei: „Untersuchungen haben ergeben, dass die Aufmerksamkeit telefonierender Fahrzeuglenker deutlich abnimmt. Andere Verkehrsteilnehmer werden weniger oder gar nicht beachtet. Die Folge sind Vorrangverletzungen, Nichtanhalten vor Schutzwegen, Nichteinhalten von Fahrspuren, Überfahren von Sperrlinien etc.“ Wer auf das Telefonieren während der Fahrt nicht verzichten kann, sollte sich unbedingt eine Freisprecheinrichtung anschaffen oder den nächsten Parkplatz anfahren und erst dann telefonieren.
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