11.10.2018 17:56 |

Schwerst verletzt

Mann bei Arbeitsunfall von Eisenstangen durchbohrt

Schlimmer Arbeitsunfall am Donnerstag auf einer Baustelle in Söll im Tiroler Bezirk Kufstein: Ein 64-Jähriger war damit beschäftigt, Betonelemente von einem Lkw abzuladen. Dabei stürzte er mit zwei dieser mehrere Hundert Kilogramm schweren Elemente von der Lkw-Ladefläche und wurde von diesen begraben. Zudem durchbohrten laut Polizei mehrere Eisenstangen, die aus den Elementen rausragten, den Oberkörper des Mannes. Er wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in die Klinik Innsbruck geflogen.

Das Drama spielte sich auf einer Baustelle einer Wohnanlage in Söll ab. Gegen 9.40 Uhr war der 64-jährige Österreicher damit beschäftigt, ein Betonelement für das Abladen vom Sattel-Lkw vorzubereiten. Als er dazu über die aus dem Fertigungselement stehenden Bewährungseisen stieg, kamen zwei weitere Betonelemente aus dem Gleichgewicht und fielen samt dem 64-Jährigen von der Ladefläche des Anhängers. Der Mann wurde von den mehrere Hundert Kilogramm schweren Betonelementen begraben und auch von mehreren Bewährungseisen am Oberkörper durchbohrt.

Verunglückter mit Winkelschleifer geborgen
Die Freiwillige Feuerwehr Söll, die mit zwei Fahrzeugen und zwölf Einsatzkräften ausrückte, konnte den Schwerstverletzten unter Anwendung eines Winkelschleifers und mithilfe von Bergekissen unter den Betonelementen bergen. Der Mann wurde nach notärztlicher Erstversorgung mit lebensbedrohlichen Verletzungen mit dem Notarzthubschrauber in das Krankenhaus Innsbruck eingeliefert.

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