Sa, 20. Oktober 2018

Er fehlte Stöger

09.10.2018 12:44

Paco Alcacer: Tore für BVB im Viertelstundentakt

Im Sommer kam Francisco Alcacer Garcia (genannt: Paco) von Barcelona zu Dortmund. Das war genau die Zeit, als Peter Stöger den Klub verließ. Mit dem 25-jährigen Spanier kehrte auch der Erfolg beim BVB zurück. Die Schwarz-Gelben stehen in der Liga auf Platz eins und Paco Alcacer schoss bei seinen drei Einsätzen sechs Tore. Und das binnen insgesamt 81 Minuten. Das heißt Tore im Viertelstundentakt. 

Genauer gesagt trifft Paco alle 14 Minuten. Zuletzt beim 4:3 gegen eine sehr starke Augsburger Mannschaft, als er einen Hattrick schnürte. Auch das entscheidende Tor der Partie erzielte der Mann aus Torrente (Valencia-Region) mit einem sehenswerten Freistoß in der 97. Minute. Gegen Hütters Frankfurt traf er einmal, gegen Leverkusen zweimal und zuletzt gegen Augsburg also dreimal. Der nächste Gegner von Dortmund, der VfB Stuttgart, kann einem direkt leidtun.

Mit Paco Alcacer holte man in Dortmund einen echten Star ins Ruhrgebiet: einen der schon 2011 die spanische U-19 mit zwei Toren zum EM-Titel schoss. Bei seinem Erzieherverein Valencia entwickelte er sich als Eigenbauspieler aufgrund seiner Torgefährlichkeit schnell zum Liebling der Fans (43 Tore in 124 Spielen sprechen für sich). Eine besondere Rolle, die ihm bei Barcelona nicht zuteilwurde. Er kam insgesamt in der ganzen Saison nur 17-mal zum Einsatz. Deswegen schoss er beim katalanischen Großverein vergleichsweise weniger Tore.

Paco Alcacer glänzt nicht nur als Goalgetter, auch als Vorbereiter und als Kopfballspezialist machte er sich einen Namen und dies mit einer eher durchschnittlichen Größe von 175 cm. Obwohl er sich beim BVB sehr wohl fühlt, eine Langzeitlösung dürfte er in Dortmund nicht werden. Barcelona holte ihn damals für 30 Millionen Euro von Valencia und hat noch einen Vertrag mit dem neuen Liebling der Borussia-Fans bis 2021.

„Arbeiten und noch mehr arbeiten“, ist seine Devise. Gelernt von seinem Vater, der 2011 nach einem Spiel (und Tor) seines Sohnes auf dem Weg aus dem Stadion zusammenbrach und starb. Ein Erlebnis, das Paco Alcacer lange nicht verarbeiten konnte. Seit Februar ist er auch Vater, ob Martina so gut Fußball spielen können wird, wie ihr Vater, steht noch in den Sternen.

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