Mo, 22. Oktober 2018

Ärzte warnen:

04.10.2018 19:45

Aggressive „Augengrippe“ geht in Österreich um

In Österreich berichten Ärzte derzeit von steigenden Erkrankungsfällen einer hoch ansteckenden Augeninfektion. Dabei handelt es sich um eine Virus-Erkrankung, die zur Entzündung der Bindehaut führt. Das beste Mittel gegen eine Infektion: gründliches Händewaschen.

Die „Augengrippe“, wie die Infektion im Volksmund heißt, wird von sogenannten Adenoviren ausgelöst. Typische Anzeichen sind eine entzündete Bindehaut, häufig ist auch die Hornhaut betroffen.

Übertragung durch „Schmierinfektion“
Übertragen wird die Krankheit vor allem durch „Schmierinfektion“, etwa nach dem Berühren von Türgriffen, Geldscheinen oder Haltestangen in den Öffis. Nach einer Infektion dauert es etwa acht bis neun Tage, bis die Symptome auftreten. Betroffene berichten von tränenden Augen, Juckreiz, Anschwellen der Lider, Schmerzen in den Augen und einer hohen Lichtempfindlichkeit.

Um eine Infektion zu verhindern, hilft nur strenge Hygiene. Augenärzte raten, sich möglichst nicht die Augen zu reiben und gründlich die Hände zu waschen.

Im Notfall zum Arzt
Wer den Verdacht hat, an der „Augengrippe“ erkrankt zu sein, sollte zum Augenarzt. Zwar gibt es keine wirksamen Medikamente gegen die Viren, eine Behandlung mit Augentropfen oder Salben kann die Beschwerden aber lindern.

 krone.at
krone.at

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.