Mi, 23. Jänner 2019

In der Altstadt

28.09.2018 05:37

Felsbrocken stürzte vor das Festspielhaus

Achtung Steinschlag, hieß es Donnerstagnachmittag beim Salzburger Festspielhaus. Über dem Seiteneingang beim Neutor hatte sich ein Brocken aus der Möchsbergwand gelöst. Verletzt wurde zum Glück niemand, Gehsteig und Straße wurden vorsichtshalber gesperrt. Experten nahmen den Fels genau unter die Lupe.

Aufregung um brüchiges Felsmaterial beim Festspielhaus: Gegen 16 Uhr löste sich aus der Mönchsbergwand über dem Neutor ein Gesteinsbrocken und stürzte auf den Boden, fast direkt vors Festspielhaus.

„Wenn auch kein großer Brocken, doch durchaus riskant, sollte dieser jemanden treffen“, sagt Michael Haybäck, Chef vom Ordnungsamt der Stadt, der sofort mit Kollegen der Feuerwehr und Geologen anrückte.

Gehsteig und Straße wurden für den Verkehr rund eine halbe Stunde lang gesperrt, denn Spezialisten machten sich ein Bild von der Lage: Landes-Geologe Ludwig Fegerl und die Bergputzer seilten sich rund 90 Meter von der Mönchsbergwand ab und entfernten rund 30 Kilo loses Gestein sowie eine mehrere Kilo schwere Steinplatte.

Nur wenig später konnte der Experte aber Entwarnung geben. „Zum Glück ist alles gut ausgegangen“, so Ordnungshüter Haybäck.

Der Vorfall hat aber Folgen: „Derzeit besteht keine Gefahr, in naher Zukunft muss eine Begehung und Sanierung der Wand veranlasst werden. Es ist einfach gefährlich, weil die Stelle unter der Wand, im Bereich des Herbert-von-Karajan-Platzes, sehr stark frequentiert ist, wir müssen da einfach handlen“, meint Haybäck.

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