29.09.2018 06:00 |

Neue Initiative

„Taschengeld legt Grundstein für Geldumgang“

Wir alle möchten unseren Nachwuchs behüten und beschützen, viele Eltern wollen ihren Kindern alle Last abnehmen. Finanzielle Bildung sollte aber fixer Bestandteil der Erziehung sein. Ziel der „Initiative Taschengeld“ ist es, die Buben und Mädchen einen verantwortungsvollen Umgang mit Geld zu lehren.

Junge Österreicher machen sehr schnell Schulden, knapp 25 Prozent der Betroffenen sind höchstens 30 Jahre alt. Eine regelmäßige Summe, über die Kinder und Jugendliche verfügen können, hilft laut einer aktuellen Studie, zu erfahren, dass es für bestimmte Anschaffungen unumgänglich ist, Geld zu sparen. „Mit dem Taschengeld wird ein wichtiger Grundstein für den Umgang mit Geld gelegt“, so Generaldirektor Gerhard Starsich von der Münze Österreich.

Die meisten Schüler bekommen zwar Taschengeld, oft jedoch nicht entsprechend den Empfehlungen abhängig vom Alter zwischen drei bis 15 Euro pro Woche. Kinder und Jugendliche sind mit zunehmendem Alter materialistischer eingestellt und sparen immer weniger. Finanzielle Bildung spielt in der Schule keine große Rolle.

Ein Blick auf die Verschuldungen von Jugendlichen zeigt, dass sich 71 Prozent der befragten 10- bis 14-jährigen Schüler schon Geld ausgeborgt haben. Und die Schulden werden nicht immer zurückgezahlt. Den Eltern geben es nur 47 Prozent zurück; bei Freunden sind es 61 Prozent, die das Geld gleich zurückzahlen.

Florian Hitz, Kronen Zeitung

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