Da freut man sich auf einen ordentlichen „Altweibersommer“ und dann sowas: Windstille, eine sternenklare Nacht und die relativ kalte Luftmasse sorgten für eine der kältesten Septembernächte der vergangenen Jahrzehnte. Der Kältepol war Flattnitz mit minus 5,7 Grad. Und in (Ost)Tirol war St. Jakob im Defereggental wieder Spitzenreiter: minus 4,6 Grad
Der Luftkurort im Gurktal hat in der Nacht zum Mittwoch sogar den eigenen Rekord eingestellt: Schon 1972 war es mit minus 5,4 Grad ähnlich kalt. Hinter Flattnitz reihen sich in Kärnten Weitensfeld mit -3,6 Grad und Mallnitz mit Mallnitz mit minus 2,6 Grad.
Ähnlich kalt war es bei unseren Nachbarn in Osttirol: In St. Jakob im Defereggental kletterte die Quecksibersäule nur auf minus 4,6 Grad. UBIMET-Meteorologe Manfred Spatzierer: „Schon am 9. August gab´s einen Rekord im Osttiroler Ort; mit nur 0,9 Grad Celsius war die Nacht die kälteste im gesamten Bundesgebiet. Doch in Mallnitz war es in der selben Nacht mit 0,6 Grad C nicht sehr viel gemütlicher.“
In der Nacht zum Donnerstag besteht kaum mehr Frostgefahr; dann steigen die Temperaturen sogar wieder auf 20 und 25 Grad. „In der Nacht auf Samstag erreicht uns aber die nächste Kaltfront, die für ein deutlich kühleres Wochenende sorgt“, prognostiziert der Experte.
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