Fr, 19. Oktober 2018

Niedrige Traubenpreise

26.09.2018 17:12

Nach Sommer freuen sich Winzer über reiche Ernte

Stürmische Zeiten sind in den Buschenschenken des Landes angebrochen. Und das nicht nur, weil der windige Herbst Einzug gehalten hat, sondern weil der „frühe Wein“ bereits abgefüllt ist und für Liebhaber bereitsteht. Die Bezeichnung Sturm darf das alkoholhaltige Getränk allerdings nur in Österreich tragen.

„Heuer ist ein besonders ertragreiches Jahr. Und das bedeutet, dass der Sturm für die Traubenproduzenten eine wichtige Absatzquelle darstellt“, betont Agrarlandesrätin Verena Dunst bei einem Besuch in der Landwirtschaftlichen Fachschule in Eisenstadt. Immer wieder ist sie bemüht, die Bauern zu ermutigen, sich auf Nischenprodukte einzulassen. So könne man aus dem Teufelskreis der niedrigen Traubenpreise ein wenig entkommen. Gerade der Sturm ist bei den Konsumenten eine beliebte Alternative zum Wein - zumal es ihn ja nur für eine kurze Zeit im Jahr gibt. Und vielleicht auch, weil sich alle möglichen Rituale um den süffigen Traubensaft ranken.

So soll etwa das Glas nur mit der linken Hand zum Mund geführt werden. Generell erneuert die SP-Mandatarin ihren Appell an den Handel, für das hervorragende Traubenmaterial auch faire Preise zu bezahlen. In der Fachschule hat man die Zeichen der Zeit erkannt. Im eigenen Shop wird jeden Dienstag ab 15.30 Uhr und freitags ab 13 Uhr neben anderen Produkten derzeit auch Sturm verkauft.

Sabine Oberhauser, Kronen Zeitung

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