Bayern-Ass außer sich

„Unbegreiflich!“ Boateng wehrt sich gegen Vorwürfe

Fußball International
19.09.2018 08:03

Am Mittwoch startet der FC Bayern München mit ÖFB-Teamspieler David Alaba mit dem Spiel bei Benfica Lissabon in die neue Champions-League-Saison. Alabas Teamkollege Jerome Boateng sorgt vor der Partie für Aufsehen. Nach heftiger Kritik an seiner Person holt der deutsche Abwehrmann nun zum Gegenschlag aus.

Im Sommer wurde nahezu jede Woche über einen Abgang Boatengs aus München spekuliert. „Ich finde schon, dass wir demnächst noch mal reden sollten. Das haben wir uns auch vorgenommen. Mir ist es wichtig, noch mal klarzustellen, dass ich voll auf den FC Bayern fokussiert bin“, forderte der Nationalspieler gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“ ein Gespräch mit den Bayern-Bossen Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge. Er beklagt die fehlende Rückendeckung.

Hier im Video sehen und hören Sie, was Rummenigge vor der Partie gegen Benfica zu sagen hatte:

Nach der blamablen Weltmeisterschaft der Deutschen geriet Boateng heftig in die Kritik. Vor allem störte ihn die Unterstellung, er sei „nicht voll fokussiert, weil ich beim Südkorea-Spiel auf der Tribüne Ohrringe und Sonnenbrille trage, wenn die Sonne scheint. 2014 habe ich auch eine Sonnenbrille und Ohrringe getragen, aber da habe ich nichts darüber gelesen. Das ist für mich unbegreiflich.“

Zudem betont er, die deutsche Nationalhymne schon lange zu singen. „Irgendjemand hat bei der WM geschrieben: Boateng singt auf einmal sogar die Hymne mit! Dabei singe ich die schon lange. Vor der WM habe ich damit angefangen - vor der WM 2014 wohlgemerkt“, ärgert sich Boateng.

Dank an Özil
Auch in der Causa Özil meldet sich Boateng zu Wort: „Da geht es um einen tollen Spieler, der mit uns Weltmeister geworden ist, der den deutschen Fußball auch ein Stück weit verändert hat. Eine Nummer 10 mit Migrationshintergrund! Dem muss man Danke sagen.“

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(Bild: KMM)



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