Weniger Bezieher:

Aufwand für Mindestsicherung geht weiter zurück

Die Bezieherzahl und damit die Kosten für die Mindestsicherung in Oberösterreich sinken weiter! In den ersten sechs Monaten des Jahres flossen dafür 23,06 Millionen €, um rund 2,9 Millionen weniger als im Vergleich zum ersten Halbjahr 2017. Am 30. Juni kassierten 13.239 Personen die Sozialhilfe von maximal 921,30 €.

Auf Bundesebene wird über eine einheitliche Mindestsicherung diskutiert. Sozialministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ) will schon bald eine Regelung für alle Bundesländer präsentieren.

Kürzungen bei 1149 Flüchtlingen
Dabei gilt Oberösterreich bereits als Musterland - unter anderem auch wegen der gekürzten Zahlungen für Asylberechtigte und subsidiär Schutzberechtigte. Sie erhalten statt 921,30 Euro monatlich nur 520 Euro. Seit der Einführung im Juli 2016 waren insgesamt 1149 Personen von dieser Regelung betroffen. Diese Zahl ist aber im Steigen.

Tausende sind Aufstocker auf Niedrigstverdienst
Zugleich sinkt die Zahl aller Mindestsicherungsbezieher insgesamt. Nach 14.933 Beziehern Ende Juni 2017 und 14.246 Ende Dezember waren am 30. Juni 2018 nun 13.239 Menschen auf die Sozialhilfe angewiesen. Die maximale Auszahlung von 921,30 Euro haben 5086 Personen erhalten. Der Rest auf die 13.239, sind, abgesehen von den Asylfällen mit den erwähnten Kürzungen, sogenannte Aufstocker, die  in ihrem Job zu wenig verdienen.

Syrer sind die größte Ausländergruppe
Rund 23,06 Millionen Euro wurden heuer an 6957 Österreicher und 6282 Ausländer  ausbezahlt. Die größte Gruppe waren Syrer (2533), gefolgt von Menschen aus der russischen Föderation (801).

Mario Zeko, Kronen Zeitung

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