Max Senft steht vor seinem 100. Ried-Spiel. Der heutige Top-Coach stand aber öfters auf Kippe. Einmal kämpfte sogar die Freundin des Klubchefs für ihn!
Neunundneunzig Ried-Kerzen brennen bereits auf seiner Pflichtspiel-Torte - morgen in Tirol kommt die hundertste dazu: Max Senft!
Ein Trainer, von dem heute alle bei Ried überzeugt sind, dass er einmal zu den ganz Großen gehören kann. Einer, dem man dankbar ist, dass er im Winter nicht zu Sturm abgewandert ist. Und einer, den man am liebsten über 2027 hinaus halten würde. Umso kurioser, dass der 36-Jährige längst nicht immer unumstritten war:
Drei Stunden sprachen sie. Danach sagte Gahleitners Lebensgefährtin Nina Baumann, seit ihrer Kindheit fußballerfahren und mit feinem Gespür: „Ich bitte dich! Den könnt‘ ihr nicht entlassen. Der macht euch zum Meister …“
„Gehen Weg mit gemeinsamer Überzeugung“
Gahleitner: „Ihre Worte bestärkten mich. Ebenso aber der Max selbst. Seine klare sportliche Idee, seine Weitsicht und Konsequenz. Es war spürbar, dass er nicht nur stabilisieren, sondern etwas nachhaltig aufbauen wollte.“ Heute steht Senft bei einem Punkteschnitt von 1,77. Dazu ist Ried der beste Aufsteiger seit 2012/13 und liegt vor dem Tirol-Spiel in den Top-6. Noch wichtiger: Das damalige Gespräch wurde zum Wendepunkt – es schuf echtes Vertrauen. „Seitdem gehen wir den Weg mit gemeinsamer Überzeugung“, sagt Gahleitner. Auch wenn er weiß, dass sich ihre Wege eines Tages trennen werden: „Und dafür wünsche ich dem Max bereits jetzt von Herzen alles Gute.“
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