Die schlechte Nachricht für Magna Steyr, die sich seit mehreren Wochen sukzessive verdichtet, wurde nun der deutschen "Wirtschaftswoche" erstmals von einem Porsche-Sprecher betätigt. Für die geleistete Entwicklungsarbeit soll es Ausgleichszahlungen geben, eine Summe wurde nicht genannt.
Magna sei mit der Lösung zufrieden, wird der neue Vorsitzende der Porsche-Dachgesellschaft, VW-Chef Martin Winterkorn, zitiert. Die entstanden Aufwendungen - die Entwickler in Graz sollen bereits seit mehr als einem Jahr an den neuen Generationen der Porsche-Modelle gefeilt haben - seien ersetzt worden.
Porsche hatte Magna 2008 den Auftrag erteilt, von 2012 an die beiden Coupés acht Jahre lang zu bauen. Von etwa 20.000 Fahrzeugen im Jahr war die Rede gewesen. Von Magna ist die Vertragsauflösung noch nicht bestätigt worden.
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