31.08.2018 11:45 |

Maggies Kolumne

Schritt nach vorn

Unser Tierschutzgesetz ist im internationalen Vergleich eines der besseren, aber mit Sicherheit nicht perfekt. Folgendes ist klar: Es muss den Vierbeinern dienen, und nicht den Zweibeinern.

Insofern macht es für mich auch Sinn, dass die Vermittlung neu geregelt wurde - es war immer das Ziel, dass nachvollziehbar bleiben muss, woher Tiere stammen, wo und wie sie gehalten werden und dass sie nicht ohne Gesundheitsbestätigungen nach Österreich kommen. Die neue Sonderhaltungsverordnung soll das sicher stellen. Vereine benötigen zukünftig eine Betriebsstätte, die nach den Bedürfnissen der Tiere gestaltet sein muss. Wenn das aufgrund der räumlichen Gegebenheiten nicht möglich ist, können Pflegestellen bei der Behörde registriert werden. Für diese Stellen gelten die üblichen Anforderungen zur Haltung von Heimtieren. Denn wir brauchen unbedingt die Möglichkeit zur behördlichen Kontrolle und Transparenz bei der Tierabgabe - nur so kommen wir gegen illegalen Hundehandel und Spontankäufe an! Beides kostet unzählige Vierbeiner das Leben.... Und auch die zahlreichen aufgedeckten „Animal Hoarding“-Fälle der letzten Zeit fanden alle unter dem Denkmantel des Tierschutzes statt. Dutzende Hunde wurden aus widrigsten Umständen befreit - durch Meldepflicht und Kontrollmöglichkeiten kann man gegensteuern!

Tierschützer, die alles richtig machen, müssen allerdings viel mehr vor den Vorhang geholt werden! Noch laufen die Bewerbungsfristen für den Bundestierschutzpreis und den „Fressnapf hilft!“-Award!

Maggie Entenfellner, Kronen Zeitung

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