Mi, 19. September 2018

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17.08.2018 15:30

Absolventen begehrt: Linzer Know-how hat Weltruf

Seit der Schule ist Sandra Gschoßmann begeistert von Technik. Heute lehrt und forscht sie am Institut für Konstruktiven Leichtbau an der Johannes-Kepler-Uni in Linz, wo auch Hanspeter Mössenböck als Informatik-Professor alle Hände voll zu tun hat. Die Zahl der Studienanfänger in seinem Fach ist stark gestiegen.

Mechatroniker sind Experten auf vielen Gebieten: Von Maschinenbau über technisches Wissen bis zur Informatik stehen auf dem Plan dieses Studiums. Sandra Gschoßmann ist eine der Technik-Allrounder. „Herausforderungen spornen mich an“, so die Universitätsassistentin aus Saalbach-Hinterglemm. Ihr Spezialgebiet: Structural Health Monitoring. Hier dreht sich alles um Gewichteinsparungen: „Je leichter Maschinen oder Fahrzeuge sind, umso günstiger kann man sie bauen und desto weniger belasten sie die Umwelt.“ Sicherheit und Effizienz dürfen aber nicht leiden. Mit modernster Technik untersucht Gschoßmann die Belastbarkeit neuer Materialien.

Pluspunkt Praxisnähe
Mechatroniker sind am Arbeitsmarkt gefragt, genauso wie die Linzer Informatik-Absolventen. „Wir punkten mit Praxisnähe“, weiß Hanspeter Mössenböck, der das Institut für Systemsoftware leitet. Seine Aufgabe? Die Geschwindigkeit und Leistung von Computer-Programmen zu optimieren. Dass ihm das gelingt, zeigt eine ganz besondere Kooperation: Der US-IT-Riese Oracle arbeitet seit 15 Jahren mit Mössenböck zusammen. Die Folge: Der weltweit verwendete Java-Compiler besteht zu wesentlichen Teilen aus Algorithmen, die an der Johannes-Kepler-Uni entstanden sind.

Krone-Serie
In einer Serie gibt die „OÖ-Krone“ einen Einblick in die MINT-Studien (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) der JKU

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