17.08.2018 06:45 |

Anonyme Botschaften

Bombendrohungen zwingen zehn Flugzeuge zur Landung

Bombendrohungen haben am Donnerstag ein deutsches und mehrere südamerikanische Flugzeuge außerplanmäßig zurück auf den Boden geholt. In unserem Nachbarland war eine Maschine der Linie Condor betroffen, die auf der griechischen Insel Kreta zwischenlanden musste. In Südamerika waren sogar neun Passagierflugzeuge involviert (siehe auch Video oben): Bei anonymen Anrufen bzw. per Zettel wurde mitgeteilt, dass sich Sprengstoff an Bord befinde.

Ein Zettel mit dem Wort „Bombe“ darauf auf der Flugzeugtoilette soll laut griechischen Medien der Grund für die Zwischenlandung des deutschen Flugzeugs gewesen sein. Die Maschine war auf dem Weg vom ägyptischen Hurghada nach Düsseldorf und legte schließlich einen Stopp in der Stadt Chania auf Kreta ein. Griechische Kampfbomber begleiteten das Flugzeug bis zur Landung, berichtete das griechische Nachrichtenportal „Protothema“.

Militär und Flughafenpolizei hatten die Maschine laut „Bild“ nach der Landung umstellt. Die Kontrollen sollen bis in die frühen Morgenstunden gedauert haben. Die 273 Passagiere hätten das Flugzeug ohne Zwischenfall verlassen können, hieß es von Condor. Sie verbrachten die Nacht in Hotels und sollten den Flug am Freitag fortsetzen.

Exekutive sucht nach Anrufer in Südamerika
In Südamerika waren Maschinen im chilenischen, argentinischen und peruanischen Luftraum betroffen. Die entsprechenden Drohungen seien bei der chilenischen Luftfahrtbehörde DGAC und bei der Fluggesellschaft Latam eingegangen, sagte DGAC-Direktor Victor Villalobos Collao.

Im Video oben sieht man, wie eine Maschine von Latam Airlines evakuiert wird. Bei den betreffenden Flugzeugen seien Passagiere, Gepäck und Kabinen von der Polizei und anderen Sicherheitskräften überprüft worden. Es wurde allerdings nichts gefunden - die Polizei versucht nun, die Anrufer ausfindig zu machen.

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