Fr, 16. November 2018

UNO-Report enthüllt:

14.08.2018 11:14

IS hat noch 30.000 Kämpfer in Syrien und im Irak

Obwohl die Terrormiliz Islamischer Staat im Irak und Syrien zurückgedrängt wurde, verfügen die Extremisten in den beiden Ländern noch immer über bis zu 30.000 Kämpfer - das enthüllt ein aktueller Bericht der UNO. Es gehe noch immer eine große Gefahr vom IS aus. Ebenso vom Terrornetzwerk Al-Kaida, das in manchen Regionen sogar noch stärker vertreten ist.

20.000 bis 30.000 IS-Kämpfer soll es Schätzungen der UNO zufolge noch in Syrien in Irak geben, die gleichmäßig auf die beiden Länder verteilt sind. In Libyen halten sich demnach noch 3000 bis 4000 IS-Kämpfer auf, während wichtige IS-Mitglieder weiterhin nach Afghanistan verlegt würden, hieß es. Dort zähle die Gruppe 3500 bis 4500 Kämpfer und wachse. Auch in Südostasien und Westafrika habe der IS viele Unterstützer. Im Jemen zählt der IS einige Hundert Kämpfer, Al-Kaida kommt im Jemen dagegen schätzungsweise auf 6000 bis 7000 Kämpfer.

Dem UNO-Bericht zufolge verließen weniger ausländische Kämpfer den Irak und Syrien als erwartet. Der Fluss dieser Kämpfer in beide Länder sei „im Wesentlichen gestoppt“ worden.

Terrormiliz war im Sommer 2014 auf ihrem Höhepunkt
Der IS hatte 2014 große Teile des Irak und Syriens überrannt. Den Höhepunkt ihrer Macht erreichte die Miliz im Sommer 2014, nachdem sie die irakische Großstadt Mossul in nur wenigen Stunden unter Kontrolle brachte. IS-Anführer Abu Bakr al-Baghdadi ließ kurz danach ein „Islamisches Kalifat“ ausrufen und machte sich selbst zum „Kalifen“.

Eine von den USA angeführte Militärkoalition machte sich den schrittweisen Sieg gegen den IS zum Ziel. Im April erklärten die USA, der Einsatz in Syrien neige sich einem schnellen Ende zu und der IS sei „fast komplett zerstört“.

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