Blaue Arbeitnehmer:

FPÖ-Chef „sehr unglücklich“ über Lauf der Dinge

Eine am 25. Juli aufgehobene, äußerst knappe Bundesobmann-Wahl und eine kurz vor der Landtagswahl 2015 nach Interventionen doch nicht annullierte, ebenfalls äußerst knappe Landesobmann-Wahl: Wir haben diese Woche über die Probleme der Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA) mit ihrem 100-Euro-Karrieristen Gerhard Knoll berichtet, zuletzt hier. Was wird FPÖ-Chef Manfred Haimbuchner dazu sagen? 

„Eine verheerende Optik“
In dieser Causa ist auch die Autorität von FPÖ-Landeschef Manfred Haimbuchner gefragt, der in ein paar Tagen Stellung beziehen will. In welche Richtung das gehen wird, lässt sich aus Äußerungen aus seinem Umfeld erahnen. Da heißt es: „Haimbuchner ist sehr unglücklich mit dem Lauf der Dinge bei der FA. Die verheerende Optik ist auch ohne die Lupe sichtbar, die die ,OÖ-Krone‘ daraufgelegt hat. Der Landesparteiobmann verbringt derzeit seinen Familienurlaub in Südtirol und hat parteiintern bereits angekündigt, dass er in der kommenden Woche Gespräche mit den Betroffenen führen wird und diese über seine Wünsche betreffend die Zukunft der FA informieren wird.“

Eine unabhängige Organisation
Für den Parteichef  ist das schon auch eine Gratwanderung, sagen wir dazu, weil er über eine Vorfeldorganisation wie die FA nicht so einfach drüberfahren kann. In seinem Umfeld wird das so formuliert: „Haimbuchner möchte aber noch einmal festhalten, dass die Freiheitlichen Arbeitnehmer eine organisatorisch unabhängige Struktur sind und er deren Unabhängigkeit, auch von der FPÖ Oberösterreich, zu schätzen weiß. Die Interessen der vertretenen Arbeitnehmer stehen schlicht über den Parteiinteressen. Wenn diese Unabhängigkeit aber dem Anschein nach missbraucht wird, wird er Klärung und Lösung verlangen.“

Überschatteter Geburtstag
Heute, Sonntag (12. August),  wird Haimbuchner übrigens 40. Wir gratulieren - und wünschen ihm etwas frühe Altersweisheit.

Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

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