Di, 11. Dezember 2018

Taucher als Retter

16.07.2018 11:07

30 Minuten unter Wasser: Schwimmer wiederbelebt!

Ein 26-jähriger Burgenländer ist am Sonntagabend nach einem Sprung vom Sprungturm in einen bis zu zwölf Meter tiefen Badesee nicht wieder aufgetaucht. Er war mehr als eine halbe Stunde unter Wasser. Dennoch konnte der Mann wie durch ein Wunder reanimiert und ins Spital geflogen werden.

Die Alarmierung ging um kurz nach 19 Uhr ein. Zeugen hatten die Rettungskräfte verständigt, nachdem der Mann nicht mehr aus dem Badesee in Andau im Bezirk Neusiedl am See aufgetaucht war. Sie versuchten zunächst erfolglos, den Mann im Wasser zu finden, teilte das Bezirksfeuerwehrkommando mit. Auch der Tauchdienst des Landesfeuerwehrverbandes Burgenland rückte sofort an.

Opfer in neun Metern Tiefe lokalisiert
„Es war großes Glück, dass der Feuerwehrtaucher so schnell vor Ort war und seine private Tauchausrüstung dabeihatte. So konnte der Mann beim ersten Tauchgang binnen kürzester Zeit in rund neun Metern Tiefe lokalisiert und gerettet werden“, erzählte Peter Kroiss, Sprecher des Bezirksfeuerwehrkommandos. Am Ufer wurde der 26-Jährige dann reanimiert und anschließend mit dem Notarzthubschrauber „Christophorus 9“ ins Krankenhaus Eisenstadt geflogen.

Dass der Zustand des 26-Jährigen nach mehr als einer halben Stunde unter Wasser trotzdem stabilisiert werden konnte, hänge laut Kroiss mit zwei Faktoren zusammen: „Je kälter das Wasser ist und je jünger die Person ist, desto besser ist es. Fälle in der Vergangenheit haben gezeigt, dass das vorteilhafter ist.“ Zum derzeitigen Gesundheitszustand des Burgenländers ist nichts bekannt.

Appell an Badegäste
Die Feuerwehr appellierte aus gegebenem Anlass an die Badegäste, die Baderegeln einzuhalten. Sollte der Verdacht bestehen, dass sich eine Person unter Wasser befindet, sollte parallel zu den Rettungsmaßnahmen auch der Feuerwehrnotruf 122 gewählt werden. „Wenn wirklich eine Person unter Wasser ist und nicht mehr gefunden werden kann, dann kann nur durch professionelle Rettung durch die Feuerwehrtaucher rasch reagiert werden. Wenn gleich mitalarmiert wird, kann wertvolle Zeit gewonnen werden“, sagte Kroiss.

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