Sperrzonen

Innsbruck: EU-Minister werden abgeschottet

Tirol
11.07.2018 09:10
Porträt von krone.at
Von krone.at

Das bevorstehende EU-Ministertreffen in Innsbruck wird sich auch auf den Alltag in der Stadt auswirken. So wurden von der Behörde zahlreiche Platzverbote und Straßensperren verordnet. Wer sich nicht daran hält, dem drohen Strafen. Auch im Öffentlichen Verkehr wird es zu Behinderungen und Umleitungen kommen.

„Ist aufgrund bestimmter Tatsachen anzunehmen, es werde an einem bestimmten Ort eine allgemeine Gefahr für Leben oder Gesundheit mehrerer Menschen oder für Eigentum oder Umwelt in großem Ausmaß entstehen, so hat die Sicherheitsbehörde das Betreten des Gefahrenbereiches und den Aufenthalt in ihm mit Verordnung zu verbieten und die Nichtbefolgung als Verwaltungsübertretung zu erklären“ - so „trocken“ ist das Platzverbot im Sicherheitspolizeigesetz definiert.

Im Zuge des EU-Ministertreffens kommt genau dies zur Anwendung. Und zwar im Umkreis des Tagungsortes Congress sowie des Adolf-Pichler-Platzes in der Innenstadt. Aber auch am Flughafen - dort gilt ein solches Verbot im Bereich des Parkplatzes „P5“.

Zahlreiche Polizisten werden dafür sorgen, dass sich alle an die Regeln halten. Wer sprichwörtlich aus der Reihe tanzt, dem droht eine Geldbuße von bis zu 500 Euro. „Wiederholungstäter“ riskieren sogar eine zweiwöchige Freiheitsstrafe!

500 Euro Strafe drohen
Wie sieht es mit den Anrainern aus? Diese können aufatmen. Laut Polizei wurde dafür gesorgt, dass jeder zu seinem Haus oder zu seiner Wohnung kommt. „Dort, wo es nötig war, wurden etwa Gehsteige vom Platzverbot ausgenommen“, schildert ein zuständiger Beamter der „Krone“.

Öffis werden umgeleitet
Betroffen von diesen Straßensperren und Platzverboten ist auch der Öffentliche Verkehr. „Bis einschließlich Freitag Abend ist auf allen Linien mit Anhaltungen und Verspätungen zu rechnen“, heißt es von Seiten der Innsbrucker Verkehrsbetriebe.

Die Linien B, 502, 503 und TS werden aufgrund von den Sperren in der Universitätsstraße und am Rennweg lokal umgeleitet. Auch die Auffahrt zum Bergisel ist ab Mittwoch, 17 Uhr, nicht möglich.

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