Fr, 20. Juli 2018

Titel-Krimi

22.06.2018 08:33

Vettel: „Wir wissen ganz genau, was zu tun ist“

Ein einziges Pünktchen. Das bringt Sebastian Vettel nach dem Sieg in Kanada als Vorsprung auf Mercedes-Pilot Lewis Hamilton mit. Fürs Selbstvertrauen von Ferrari ist es allerdings ein Meilenstein. So lassen sich die Italiener auch nicht vom frischen Asphalt beirren, hoffen auf die Fortsetzung ihrer Serie in Frankreich.

Der Start-Ziel-Sieg in Montreal inklusive WM-Führung hat Ferrari beflügelt. „Wir haben von sieben Rennen drei gewonnen, das ist schon was“, ist Vettel stolz. An diesem Selbstvertrauen kann nicht einmal die Tatsache etwas ändern, dass mit Le Castellet nahe der französischen Côte d’Azur eine praktisch unbekannte Strecke auf die Fahrer wartet. Auf der noch dazu ein neuer Asphalt aufgetragen wurde, weshalb auch die Daten von den Pirelli-Tests nicht allzu viel weiterhelfen. Trotzdem meint Vettel: „Wir wissen ganz genau, was jetzt für uns zu tun ist.“

Dabei hat die Truppe von Maurizio Arrivabene schon beim Rennen in Barcelona, wo heuer ebenfalls neu asphaltiert worden war, Probleme gehabt, die Leistung auf den Boden zu bringen - Vettel wurde nur Vierter, Hamilton gewann vor seinem Mercedes-Kollegen Valtteri Bottas. „In Spanien war es aber ein Problem mit der Abstimmung“, behauptet der Deutsche.

Das soll jetzt behoben sein. Es muss. Denn auch Vettel weiß: „Das Wichtigste ist, dass unser Auto überall funktioniert. Es ist noch ein langer Weg. Wir brauchen noch mehr!“

Außerdem hat Ferrari eine Serie zu verteidigen: Den letzten Frankreich-GP 2008 (in Magny Cours) gewannen die Italiener mit Felipe Massa, auch den letzten Formel-1-Auftritt in Le Castellet im Jahr 1990 mit Alain Prost. Vettel lacht: „Dann sollten wir mit dieser Tradition auch nicht brechen.“

Stefan Burgstaller, Kronen Zeitung

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