Mi, 19. September 2018

Bestellung im Internet

15.06.2018 08:56

Politiker als Betrugsopfer

Internet-Betrüger werden immer ungenierter: Sie fälschen E-Mail-Adressen und bestellen teure Waren auf die Namen ihrer ahnungslosen Opfer - ohne zu bezahlen. Immer öfter bedienen sich die Kriminellen dabei der Identitäten prominenter Personen. Zuletzt traf es auch Nationalrat Robert Laimer aus St. Pölten.

Das stinkt zum Himmel! Teure Parfums soll der SP-Mandatar im Internet bestellt haben. Als öffentliche Person sind seine Daten leicht einsehbar: Beim Shop deponierten die Täter so die echte Adresse und Telefonnummer des Politikers, legten dann aber ein gefälschtes E-Mail-Konto für die Bestellbestätigung an. Der Politiker selbst erfuhr erst davon, als sich ein Inkassobüro bei ihm meldete - denn die edlen Düfte hatten die Betrüger freilich nicht bezahlt. Der Abgeordnete zeigte den Fall sofort bei der Polizei an.

Ermittelt wird auch noch nach einem anderen Betrugsfall mit prominenten Namen: Wie berichtet, hatten Kriminelle ein E-Mail von Wirtschaftsbund-Chefin Sonja Zwazl gefälscht und darin den Finanzreferenten sowie Präsidenten des VP-Gemeindebundes, Alfred Riedl, um die Überweisung einer höheren Geldsumme ersucht. Doch der Schwindel flog auf. Der Fall beschäftigte daraufhin sogar den Staatsschutz.

Thomas H. Lauber, Kronen Zeitung

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