Mo, 22. Oktober 2018

Appell ans Land

14.06.2018 10:50

Schildkröten-Teich auf dem Kärntner Kreuzbergl

Amerikanische Schmuckschildkröten beschäftigen auch die Kärntner Landesregierung. Wie berichtet, fordert Reptilienzoobesitzerin Helga Happ Hilfe, weil sie schon mehr als 100 Exoten betreuen muss, die abgegeben oder ausgesetzt wurden. Sie würde für sie gern auf dem Klagenfurter Kreuzbergl ein Paradies schaffen.

Tierschutzreferentin Sara Schaar appelliert an Tierfreunde, keine Schmuckschildkröten mehr zu kaufen oder gar auszusetzen – beides sei ohnehin verboten. Doch wichtiger wäre, eine Lösung für die bereits betroffenen Panzerträger zu suchen. Reptilienexpertin Happ: „Es gäbe auf dem Kreuzbergl einen passenden Grund. Würde das Land helfen, dort einen Teich anzulegen, könnten wir eine ausbruchssichere Auffangstation für die Schildkröten schaffen, die wir auch vom Zoo aus betreuen könnten.“

„Ich töte keine gesunden Schildkröten!“
Bisherige Angebote von Teichbesitzern scheiterten entweder an der Entfernung – die Exoten brauchen Futter – oder an der EU-Verordnung, dass ein Zoo die Tiere nicht an Private abgeben darf. Sollte es nicht bald ein passendes Schildkröten-Projekt geben, plant Happ, mittlerweile recht erzürnt, eine Reise nach Brüssel: „Ich bringe die Tiere zur EU, wo man ja auch beschlossen hat, dass sie eigentlich zu töten wären. Als ob ich gesunde, schöne Schildkröten töten könnte!“

Kerstin Wassermann, Kronen Zeitung

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