Di, 14. August 2018

Haus unbewohnbar

12.06.2018 22:04

Steirische Unwetteropfer: „Haben alles verloren!“

Dieser 29. Mai 2018 war für eine Familie in Frauental (Bezirk Deutschlandsberg) ein Tag des Schreckens: Obwohl es gerade nicht regnete, stieg plötzlich der Pegel der Laßnitz. Binnen Minuten trat der Fluss über die Ufer und zerstörte all ihr Hab und Gut. Aus ihrem Miethaus müssen die Weststeirer ausziehen - ein Horror!

Die Wohngegend in Frauental wirkt idyllisch, die Laßnitz plätschert gemütlich vor sich hin. Keiner würde jetzt mehr erahnen, dass die Landschaft noch vor wenigen Wochen einem riesigen Schlammfeld glich. Nur Sandsäcke vor dem Einfahrtstor zum Mietshaus der Patchworkfamilie Krainer/Müller deutet auf Schreckliches hin. Gegen 14.30 Uhr begann es an jenem 29. Mai zu regnen, eine Stunde später war der Spuk vorbei.

„Wir sahen zwar, dass im Fluss allerhand Dinge angeschwemmt wurden, haben uns aber nichts dabei gedacht. Es hat ja nicht geregnet“, erzählt uns Monika Müller. Binnen weniger Minuten stieg der Pegel aber, Wasser flutete die Einfahrt und den unteren Wohnbereich. „Wir haben noch versucht, die Haustüre zu schützen, doch plötzlich hat es sie aufgrund der Wassermassen herausgesprengt“, erinnert sich Alexander. Mit den zwei Kindern (8, 9), den drei Katzen und ihrem Hund brachte sich die Familie bei Nachbarn in Sicherheit.

Der Schock steht den Bewohnern noch heute ins Gesicht geschrieben. Die zwei Autos sind voller Schlamm, ein Totalschaden. Dazu noch kaputtes Hausinventar (Schaden 18.000 Euro), die persönlichen Habseligkeiten zerstört, das Haus unbewohnbar. „Die Versicherung zahlt nur 4000 Euro“, ist Monika verzweifelt. Ein finanzielles Desaster! Wie es weitergeht, steht in den Sternen ...

Monika Krisper
Monika Krisper

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