Mi, 14. November 2018

Maximal 19 Cent/Minute

06.06.2018 18:09

Auslandstelefonate werden ab Mai 2019 billiger

Telefonieren ins Ausland soll ab Mai kommenden Jahres billiger werden. Schneller als erwartet haben sich das EU-Parlament und die Mitgliedsstaaten auf eine Senkung der Gebühren für Auslandstelefonate geeinigt: Ab 15. Mai 2019 darf ein Gespräch maximal 19 Cent je Minute kosten, für SMS gilt eine Obergrenze von sechs Cent. Die 5G-Mobilfunknetze sollen kräftig ausgebaut werden.

Die Roaminggebühren wurden bekanntlich bereits abgeschafft, aber das Telefonieren ins Ausland ist noch relativ teuer. „Ein Telefonat in die EU ist kein Auslandsgespräch. Zur Bewegungsfreiheit in Europa gehört auch, dass die überhöhten Zusatzgebühren für Gespräche in andere EU-Länder abgeschafft werden,“ so ÖVP-Verhandler Paul Rübig.

Ursprünglich wollte das Parlament die Zusatzgebühren ganz abschaffen. Doch da waren viele Staaten dagegen, die an ihren Telekom-Firmen beteiligt sind und den Ausfall von Dividenden fürchten. In der Nacht auf Mittwoch wurde ein Kompromiss gefunden.

Minister Hofer gegen Abschaffung der Gebühren
Für Österreich hatte sich der zuständige Telekomminister Norbert Hofer (FPÖ) gegen eine Abschaffung der Auslandsgebühr ausgesprochen. Eine „verordnete Kostensenkung“ würde das Ziel unterwandern, Investitionsanreize für den 5G-Netzausbau zu schaffen, hieß es aus seinem Ministerium. Für Nutzer gebe es ohnehin Alternativen wie Skype oder WhatsApp sowie Pakete und Flatrates der Mobilfunkanbieter. In Österreich hält der Bund 28,4 Prozent an der A1-Telekom-Gruppe.

Gebühr maximal 19 Cent pro Minute
Die Einführung der Obergrenze von 19 Cent (derzeit zahlt man etwa 50 Cent oder deutlich mehr) bedeutet natürlich, dass preisaggressive Anbieter auch weniger verlangen können. Da niedrigere Preise dazu führen, dass mehr telefoniert wird, müssen auch die Netze kräftig ausgebaut werden.

Kronen Zeitung, krone.at

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