Fusionspläne

Bürgermeister: „Mit Köflach hat keiner gesprochen“

Steiermark
06.06.2018 14:30

Hohe Wellen schlagen in der Weststeiermark die am Mittwoch präsentierten Fusionspläne der Städte Voitsberg und Bärnbach (siehe Artikel hier). Doch was ist mit Köflach, der dritten Stadt in unmittelbarer Nähe? „Mit uns hat niemand gesprochen. Die beiden wollen wohl unter sich bleiben“, sagt der Köflacher Bürgermeister Helmut Linhart.

„Die Gerüchte gibt es seit Monaten, bisher hat man sie immer verneint“, sagt Linhart (ÖVP), der 2015 nach 70 Jahren die SPÖ-Vorherrschaft in Köflach beendete. In Voitsberg und Bärnbach stellt ja jeweils die SPÖ den Bürgermeister.

„Aus der Privatwirtschaft weiß ich: Wenn zwei Firmen fusionieren, dann sollten die Zahlen stimmen und man muss davor seine Hausaufgaben machen“, meint Linhart. Ob das für Voitsberg und Bärnbach zutreffe, müsse man sich anschauen.

Verein Kernraumfusion will weiter Druck machen
Erfreut über die Fusionspläne ist Martin Unterlechner, Obmann des Vereins Kernraumfusion, einer Plattform, die seit Jahren für eine große Zusammenlegung trommelt: „Das ist prinzipiell eine super Sache, wir begrüßen das sehr.“ Für die einst angestrebte Kernraumfusion aus gleich fünf Gemeinden (Voitsberg, Bärnbach, Köflach, Rosental, Maria Lankowitz) sieht Unterlechner noch nicht aller Tage Abend: „Man muss weiter Druck vor allem auf Köflach machen.“ 

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