Beim Angriff der ägyptischen Hooligans soll ein Spieler des Gäste-Teams schwer verletzt worden sein. Nach Angaben der Algerier ließen die ägyptischen Sicherheitskräfte die Angreifer gewähren, ohne einzuschreiten. Der algerische Außenminister Mourad Medelci rief Ägypten auf, "die Sicherheit der algerischen Spieler und ihrer Anhänger zu garantieren". Das Ministerium äußerte sich "sehr besorgt" über den "schweren Zwischenfall" in Kairo.
Komplette Wohnanlage demoliert
Aus Wut über das Bus-Attentat gingen Jugendliche in Msila, 170 Kilometer südöstlich von Algeriens Hauptstadt Algier, auf Ägypter los. Alle Wohnungen einer Anlage wurden geplündert, die dort lebenden Familien kamen nur dank eines Polizeieinsatzes unverletzt davon. Außerdem steckten Jugendliche das Auto eines Ägypters in Brand und lieferten sich eine Straßenschlacht mit der Polizei.
Algerien gilt vor dem Prestigeduell in Kairo als Favorit, weil es drei Punkte Vorsprung hat und von den Ägyptern nur mit einem Sieg mit zwei Toren Unterschied noch abgefangen werden kann. Die Algerier führen die Gruppe C im Rennen um einen WM-Startplatz mit 13 Punkten vor Ägypten (10) an.








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