14 Spieler sind krank

Neue Grippe legt hotVolleys lahm - Betrieb eingestellt

Sport
13.11.2009 14:35
Die Grippewelle legt den österreichischen Volleyball-Vizemeister hotVolleys Wien lahm. Vereinsarzt Walter Heckenthaler hat am Donnerstag entschieden, dass der sportliche Betrieb zumindest bis Samstag eingestellt werden muss. Am Mittwoch hatte das Cup-Achtelfinal-Hinspiel der Wiener in Tirol abgesagt werden müssen, am Donnerstag waren nur noch vier der 18 Akteure nicht von der Grippe betroffen.

"Es hätte keinen Sinn. Die Spieler stecken sich nur noch gegenseitig an. Es werden jetzt alle mit Tamiflu behandelt. Am Samstag werden wir weitersehen", erklärte hotVolleys-Manager Peter Kleinmann. Er schätzt, dass mindestens zehn seiner Schützlinge von der Neuen Grippe außer Gefecht gesetzt sind. "Aber ob normale Grippe oder Neue Grippe ist egal", so Kleinmann.

Das nächste Spiel der Wiener wäre am Montag der MEL-Hit gegen Hypo Tirol im Budocenter. Am Freitag gastiert Bled bei den hotVolleys. Aufgrund dieser Termine könnte die abgesagte Cup-Partie nur am Mittwoch nachgetragen werden. Denn laut ÖVV-Beschluss muss diese bis spätestens 21. November absolviert sein.

Hypo Tirol legt Protest ein
Allerdings hat Hypo Tirol am Freitag gegen die abgesagte Cup-Partie Protest eingelegt. Laut Tirol-Manager Hannes Kronthaler hätten die Wiener sehr wohl antreten können, weil sie genug gesunde Spieler im Kader hatten. "Das ist der Gipfel der Unsportlichkeit", ist Kleinmann erbost. Zu entscheiden hat nun die Rechtsmittelkommission des Österreichischen Volleyball-Verbandes.

Neue-Grippe-Erkrankungen auch bei Eishockey-Vereinen
Auch die Eishockey-Liga ist von der Neuen Grippe nicht verschont geblieben. Sowohl Meister KAC als auch Vize Red Bull Salzburg meldeten am Freitag H1N1-Erkrankungen. Beim Rekordmeister aus Klagenfurt ist mit Raffael Herburger ein Spieler betroffen, bei den Mozartstädtern mit Martin Ulmer und Michael Schiechl zwei. Alle drei Akteure wurden bereits von ihren Teamkollegen isoliert. Mit Steven Regier und Jonathan Filewich gibt es bei den Salzburgern zwei weitere Verdachtsfälle, die jedoch noch nicht bestätigt sind.

Die betroffenen Vereine verstärkten nach dem Auftreten des Virus ihre Hygienemaßnahmen. Vorerst scheinen nur Salzburg und Klagenfurt betroffen zu sein. "Bei allen anderen acht Vereinen sind bislang keine Auffälligkeiten aufgetreten", vermeldete Liga-Manager Christian Feichtinger.

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(Bild: KMM)



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