In Kremsmünster:

Anrainer wollen in Kremsmünster Natur rückkaufen

Die geplante Zerstörung eines Wäldchens am Ortsrand von Kremsmünster erregt seit zwei Jahren die Gemüter der Anrainer. Eine Firma erwarb das Areal, will dort zwei Wohnblocks errichten, was auch das Ende von Quellen und Hausbrunnen bedeuten könnte. Nun gibt es einen Hoffnungsschimmer: durch einen Naturrückkauf.

Seit Sommer 2016 kämpfen Anrainer gegen die Zerstörung des 25.000 Quadratmeter großen Forstes neben dem Aktivpark Kremsmünster mit seinen österreichweit einzigartigen Rasen-Tennisplätzen. In dem Hain nahe der Krems leben bereits selten gewordene Tiere, zehn davon stehen auf der „roten Liste“. Er gilt zudem als „grüne Lunge“ gegen den Transitverkehr auf der vorbeiführenden Linzer Straße.

„Solche Naturkleinode müssen erhalten bleiben“, forderten Kremsmünsterer in Interviews vor Ort auch gegenüber der „Krone“ und dem ORF-Bürgeranwalt.

Finanzierung mit Aktionen, Events und Bausteinen
Nun gibt es einen Hoffnungsschimmer. „Wir haben mit der Firma die Möglichkeit eines Naturrückkaufs vereinbart - jetzt geht es darum, die Summe aufzubringen“, erklärt Aktivpark-Hotelchefin Barbara Stadlhuber. Das soll mit Tennisplatz-Aktionen für Familien, Events und auch Bausteinsystem erfolgen: „Jeder, der sich mit einer Spende am Naturrückkauf beteiligt, bekommt ein Zertifikat über die von ihm gerettete Fläche“, stellt sich Initiatorin Barbara Stadlhuber vor.

Johann Haginger/Kronen-Zeitung

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